Higher Learning
Lektion Sechs: Pläne fürs Abendessen
Geschrieben von Strike Fiss, 1999
Homepage: http://www.geocities.com/Tokyo/9110
Übersetzt von Melissa Schneider
editiert von Christian Winkler und Markus Ehreke
Schlag 19.00 Uhr
Eines der wenigen Dinge an denen Rei Gefallen fand, war ABSOLUT pünktlich zu sein.
So komisch und wenig lustig das auch klingen mochte, aber Rei liebte es, die Reaktion der Leute zu sehen, wenn ihre Türklingel HAARGENAU zur verabredeten Uhrzeit klingeln
würde.
"DING DONG!"
Miyazaki Kaoru zuckte zusammen als er das laute Geräusch der Türklingel hörte. Er hatte noch immer mit den Auswirkungen des Trinkgelages von letzter Nacht zu kämpfen.
"KOMMEEEE!!" rief er und hastete zur Tür.
Als er öffnete fand er Ayanami Rei vor, die wie immer ihre Schuluniform trug. Ein kleines Lächeln umspielte ihre Gesichtszüge. "Ich bin hier zur Anfertigung der
Hausaufgaben." sagte sie. "Ist es mir erlaubt einzutreten?"
Er lächelte herzlich und nickte. "Sicher. Kommen Sie doch herein. Das Abendessen ist schon fast fertig."
"Ich..." sie hielt inne "Ich mag aber kein Fleisch."
Kaoru nickte. "Keine Angst, es ist nur Suppe und selbstgemachtes Brot. Und wenn Sie nichts gegen meinen Salat haben, dann ist auch mehr als genug für uns da." Er schmunzelte, als er
ihre zufriedene und erfreute Reaktion sah. "Ich denke immer daran fleischlos zu kochen, wenn ich nicht weiß was meine Gäste bevorzugen."
Rei schlüpfte aus ihren Schuhen und folgte dem Sensei in die Essecke. Die Wohnung war klein, aber für einen Junggesellen mehr als ausreichend groß.
Da der Tisch bereits gedeckt war, beschloss Rei sich ein wenig umzusehen.
"Es dauert nur noch einen Moment!" rief Kaoru aus der Küche herüber.
"Hai!" antwortete Rei, während ihr Blick umherstreifte. In der Ecke standen noch ein paar Umzugskartons, ein deutlicher Hinweis darauf, dass er gerade erst eingezogen war. Aber
dafür, dass sein Umzug erst vor wenigen Tagen gewesen sein konnte, und er neben seinem zweifellos ausgefüllten Lehrplan auch noch andere Verpflichtungen in der Schule hatte, war
sein Appartement erstaunlich aufgeräumt und sauber. Es gab nicht viele Männer, die die gleiche Aufgabe ebenso gut bewältigt hätten.
Kaoru kam mit einem Kochtopf aus der Küche. Die Suppe darin war so heiß, dass sie noch dampfte, und die Griffe des Topfes hatte er mit einem Geschirrtuch umwickeln
müssen, damit er sich nicht die Finger verbrennen würde.
Ihm fiel auf, wie fasziniert Rei das Bild an der Wand anstarrte.
Es war ja auch ein beeindruckendes Bild. Es zeigte EVA-01 inmitten seines Angriffs auf den dritten Engel, und im Vordergrund war der Schutthaufen zu sehen, der einst Saint Michel gewesen
war, zerstört im Zuge des Kampfes. "Gefällt es Ihnen?" fragte er.
Sie nickte "Hai. Es sieht sehr realistisch aus. Die Farben sind sehr gut gewählt." Ihre Augen erspähten eine Signatur am Bildrand. Und obwohl sie zum größten Teil
verschmiert war... irgendwas an dieser Schrift war so... vertraut.
"Ich habe es gemalt." sagte Kaoru als er auftischte. "Ich beschäftige mich schon seit geraumer Zeit mit den Evangelions. Seit ich EVA-01 zum ersten mal in Aktion gesehen habe."
"Ist das der Grund, aus dem sie hier unterrichten?" fragte Rei während sie hinüber zum Tisch ging.
"Hai." Er nickte. "Einer der Gründe."
"Und was ist der andere Grund?" hakte Rei nach und kniete auf ihrer Seite des niedrigen Tisches nieder.
Er blinzelte verwundert, dann aber lachte er. "Ich habe einige alte Freunde, die hier leben, und denen wollte ich einfach mal wieder hallo sagen."
"Das ist aber kein Grund um in eine gefährliche Stadt zu ziehen." stellte Rei fest während Kaoru sich ebenfalls niedersetzte und ihr ein Stück Brot reichte.
"Das hängt ganz von den Freunden ab." entgegnete er. "Wie sieht es mit dir aus, Rei? Hast du auch solche Freunde?"
Sie blinzelte, weil sie nicht verstand worauf er hinaus wollte.
"Würdest du dich freiwillig in Gefahr begeben um jemand anderem zu helfen?" präzisierte er seine Frage. "Auch dann, wenn es niemand befohlen hätte?"
Rei grübelte einen Augenblick und nickte dann. "Für die Piloten Ikari und Sohryu würde ich es tun."
Kaoru hob eine Augenbraue. "Und wie sieht es mit jemand anderem aus? Hast du noch irgendwelche anderen Freunde?"
"Nein"
Er nickte, als er ihre wie aus der Pistole geschossene Antwort vernahm. Er wusste, dass sich das auch nicht ändern würde. "Nun... Dann wollen wir essen, oder?" schlug er mit
einem Schmunzeln auf den Lippen vor.
Rei nickte und nahm ihre Essstäbchen auf um damit ein Stück Brot in die Suppe zu tunken. "Warum unterrichten Sie?" fragte sie.
Schweigen setzte ein.
"Damit die Zukunft besser sein wird als die Vergangenheit."
Rei runzelte die Stirn. "Warum stellen Sie dann philosophische Fragen, aber reden niemals über die Vergangenheit?"
Kaoru dachte einen Moment lang darüber nach. "Rei? Kann ich dich etwas fragen?"
Sie nickte.
"Wie oft hast du etwas zum Unterricht beigetragen vor... sagen wir mal... zwei Monaten?"
Sie zuckte leicht mit den Schultern. "Ich habe nie etwas zum Unterricht beigetragen." sagte sie und schlürfte ihre Suppe.
"Und wie oft meldest du dich jetzt zu Wort?" wollte Kaoru wissen.
"Täglich." antwortete Rei.
"Und ist das besser?" fragte er.
"Es ist nicht von Wichtigkeit." sagte Rei. "Ob ich nun rede oder nicht, das hat keinerlei Konsequenzen auf den Verlauf der Zukunft."
"Also glaubst du nicht an die Macht des Wortes.." Er lächelte. "Obwohl da Leute sind, die dir zuhören, denkst du, dass deine Stimme nichts in ihren Köpfen auslösen
wird."
Rei sah ihren Sensei gebannt an.
"Was die Leute von dir denken, ist unwichtig." fuhr er fort und nahm einen Bissen von seinem Brot. "Trotzdem ist es hin und wieder hilfreich wenn du mit Leuten kommunizierst und dich mit
ihnen beschäftigst. Die Bilder, die du dir von diesen Leuten in deinem Kopf machst beeinflussen deine Denkweise und die Art wie du mit der Welt um dich herum umgehst und sie
wahrnimmst."
Rei nahm erst noch einen Schluck Suppe, bevor sie sprach. "Aber das führt nicht immer zum Besseren."
"Das stimmt." Kaoru nickte traurig. "Manche Leute, mit denen du dich abgibst, werden dich verletzen. Manche werden versuchen dich zu kontrollieren und versuchen dich dazu zu bringen
schlechte Dinge zu tun. Doch wenn du es schaffst diesen Leuten aus dem Weg zu gehen, dann werden diese negativen Erfahrungen auf ein Minimum beschränkt sein und alles in allem wird
es ein Gewinn für dich sein, wenn du mit anderen Leuten kommunizierst."
"Wie kann man.." sie blinzelte und sah auf ihr Essen. "...sich gegen solche negativen Einflüsse schützen?"
"Übung." Kaoru nickte sich selbst zu. "Ja, du musst üben, üben und nochmals üben." Er schmunzelte. "Oder eben einen guten Lehrer haben."
Sie blickte auf und schenkte ihm den Hauch eines Lächelns. "Und aus diesem Grunde unterrichten Sie?"
Er nickte. "Der Verstand von euch jungen Leuten - und besonders euch Piloten - ist so schrecklich unangepasst an die Welt, die euch umgibt. Ihr braucht ja schon den Großteil eurer
Schulzeit um allein die Welt um euch herum, mit all ihren Veränderungen, auch nur annähend zu verstehen." Er zeigte auf das Gemälde an der Wand. "Veränderungen, die
durch die Engel noch schneller von Statten gehen. Und darum unterrichte ich euch jetzt, und nicht dann, wenn ihr später einmal ins College geht." Er hielt kurz inne. "Ich hoffe euch
damit helfen zu können, mit allem um euch herum ein wenig besser klar zu kommen."
Rei nickte verstehend "Hai."
"Ihr wisst vielleicht, wie man einen EVA steuert. Ihr wisst wie man überlebt und tötet. Ihr könnt reden, lesen und schreiben. " Kaoru seufzte. "Aber es gibt noch viel mehr
als das. Dinge die tiefgreifender sind. Dinge, die selbst wir Erwachsenen gerade erst einmal beginnen zu verstehen." Er schlürfte den Rest seiner Suppe und tat einen langen Seufzer.
"Und selbst ich kenne nicht alle Antworten. Keiner kennt sie." Er schmunzelte. "Und genau darum unterrichte ich euch indem ich euch Rätsel und Fragen stelle,- damit jeder von euch
für sich selbst seine eigene Antwort finden kann."
Rei schlürfte den letzten Rest ihrer Suppe und ungewollt kam ein kleiner Hickser über ihre Lippen. Sie errötete ein wenig, aber lächelte dennoch glücklich und
zufrieden. "Hai."
"Hat dir die Suppe geschmeckt?"
"Sehr gut." nickte sie. "Könnte ich wohl noch eine Schale voll haben?"
Er lächelte. "Sicher doch."
Irgendwie hatte Shinji es geschafft sich an diesem Nachmittag aus seinem Bett zu erheben. Er hatte eine gute halbe Stunde gebraucht um seine Augen zu überreden sich doch endlich zu
öffnen, währenddessen sein Körper auf der Kante seines Bettes hockte, und seine Füße sich immerzu mit seinem Kopf stritten, wo oben und wo unten war.
Ohne sich großartig umzuziehen taumelte er aus seinem Zimmer in die Diele hinaus. Das Ziel seiner Reise, - das Bad - fand er einzig und allein dadurch, dass er sich wie ein Blinder
Stück für Stück an der Wand entlang tastete.
Glücklicherweise befand sich dank Misato immer ein großzügiger Vorrat an Schmerzmitteln und Alkaselzer im Medizinschrank. Die Pillen unten zu behalten aber kostete ihn
einige Mühe,- zumindest so lange bis sein Denkvermögen soweit wiederhergestellt war, dass ihm klar wurde, dass sein Kopf nicht gerade dabei war in zwanzigtausend Einzelteile zu
zerspringen,- auch wenn es sich so anfühlte.
Es lief ihm kalt den Rücken runter, bei dem Gedanken, was hätte passieren können, wenn an diesem Morgen ein Engel angegriffen hätte.
Die Dusche war schon benutzt worden, also musste zumindest einer seiner Mitbewohner bereits auf den Beinen sein. Er nahm eine kurze Dusche in der Hoffnung, dass die
Rasierklingen-scharfen eiskalten Wassertropfen ihn aufwecken würden, und dadurch sein im Augenblick eher Zombie-artiges Aussehen wieder halbwegs menschliche Züge
annähme.
Bis 19 Uhr hatten sich dann aber doch wieder so ziemlich alle seine Lebensgeister von ihrem Kurzurlaub zurückgemeldet, und so stand er einmal mehr in der Küche und
kümmerte sich um das Abendessen. Plötzlich öffnete sich die Tür des Appartements und Misato kam herein geschlichen, - sie sah sehr müde aus. "Hey, Shinji!"
Er quälte sich ein wenig um ein halbwegs authentisches Lächeln zu Wege zu bringen. Dabei fiel ihm auf, das Misato auch ein wenig so aussah, als hätte sie ein
mittelgroßer Kater heimgesucht. "Und wie ist deine Verabredung mit Kaji gestern abend gelaufen ?"
"Mies." Sie seufzte. "Er ist nicht einmal aufgetaucht." erklärte sie und machte sich am Kühlschrank zu schaffen. "Ich habe aber 'nen anderen Kerl kennengelernt. Wirklich
süß. Gebildet. Und ein verdammt guter Küsser." meinte sie und grinste vor sich hin, aber mit einem Mal runzelte sie die Stirn.
"Und weiter? Was ist dann passiert?" hakte Shinji nach, denn er spürte, dass da noch mehr war. Etwas das sie verheimlichte.
"Ich bin ausgeflippt." grummelte sie und öffnete eine Dose Bier. "Ich weiß auch nicht. Es muss an dem ganzen Stress liegen oder so. Ich wünschte bald, dass endlich mal
wieder ein Engel angreifen würde. Die ganze Warterei ist schrecklich."
"Ohh..." Shinji nickte. "Und wo bist du gerade gewesen?"
Sie hielt eine kleine Tüte in die Höhe. "Teppichreiniger holen." Sie wurde rot. "Na ja, ich glaube ich habe gestern abend da hinten bei der Couch irgendwas verschüttet.
Ich war nämlich wirklich ziemlich voll als ich nach Hause kam."
"Lass nur, ich kümmere mich schon darum." Shinji schmunzelte unbemerkt vor sich hin. "Mach dir mal keinen Kopf darum."
"Du bist ein Schatz." Misato schenkte ihm ein Lächeln. "Oh, und ich habe auch Medizin für Asuka besorgt. Ich glaube sie hat sich erkältet."
Shinji blinzelte verwundert.
"Sie liegt schon den ganzen Tag im Bett und stöhnt vor sich hin.- Muss sowas wie eine 24-Stunden-Grippe sein." Sie kicherte. "Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde
ich sagen sie hat einen Klasse-2-Misato-Kater."
Shinji zuckte zusammen, doch fasste sich wieder noch bevor sie es bemerken konnte. "Ich werde mich darum kümmern, dass sie ihre Medizin zusammen mit ihrem Abendessen bekommt."
erklärte er mit einem Kopfnicken. "Ich mache nämlich gerade etwas Ramen mit Huhn."
Misato setzte sich an den Tisch und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück. "Du bist wirklich sehr nett zu ihr, weißt du das ?"
"Nani?"
Die dunkelhaarige Frau schaute ihn an und nickte. "Die meisten Männer hätten mittlerweile schon längst versucht sie zu erwürgen. Ich bin zutiefst beeindruckt, Shinji.
Du machst dir wirklich was aus ihr, oder?" meinte sie ganz ohne den üblichen neckischen Unterton in ihrer Stimme.
"Ich denke schon." antwortete er mit einem Schulterzucken und wurde merklich rot.
"Ja entweder das, oder du wartest nur bis sie schläft um sie dann zu erwürgen." scherzte Misato.
Er lachte. "Ja vielleicht tue ich das."
Sie blinzelte verwundert; diese Antwort hatte sie nicht erwartet. Sie stimmte in sein Lachen ein, doch mit einem Mal machte sich ein Ausdruck der Besorgnis auf ihrem Gesicht breit. "Du
siehst mir aber auch ein wenig angeschlagen aus, Shin-kun. Geht es dir wirklich gut ?"
Er nickte.
"Okay, ich möchte nämlich nicht, dass du dich bei Asuka ansteckst. Vielleicht solltest du besser auch etwas von der Medizin nehmen."
"Hai." antwortete er mit einem Nicken. "Morgen geht es uns sicher schon wieder viel besser."
Shinji klopfte an die Tür zu Asukas Zimmer, woraufhin von drinnen ein gedämpftes Stöhnen zu hören war.
"Ich bin's." erklärte Shinji. "Ich bringe dir etwas zu Essen."
Noch einmal ein Stöhnen. "Es ist offen..."
Als er die Tür aufstieß, sah er Asuka auf ihrem Bett liegen. Wie es schien hatte sie sich nicht einen Millimeter bewegt. Sie lag immer noch genau so da, wie gestern Abend, al
er aus dem Zimmer gegangen war. Im Dämmerlicht des Sonnenuntergangs, das von draußen hereinfiel, trafen sich ihre Blicke. Auch wenn sie ziemlich blass aussah, und er nicht mehr
dieses vom Alkohol hervorgerufene Glücksgefühl verspürte, das einen alles durch eine rosa Brille sehen ließ, so fesselte ihn ihr Anblick doch weitaus länger al
der Anblick irgendeines Mädchens es je vermocht hätte.
"Geht es dir gut?" fragte er und setzte das Tablett mit der Suppe auf ihrem Nachttisch ab.
Sie nickte aber sah ihn nicht an. Ihre Wangen glühten vor Verlegenheit. "Danke."
Er nickte und zögerte einen Moment lang wieder hinauszugehen.
"Entschuldige." sagte sie plötzlich.
"Warum?" Innerlich zuckte er zusammen. Er wartete förmlich darauf, dass sie etwas sagen würde wie: 'Für diesen schrecklichen Kuss' oder sowas in der Art. 'Dafür, da
ich dir vorgespielt habe, dass ich dich mag' war auch so ein Satz, der auf seiner Liste der Alpträume ganz oben stand.
"Dafür, dass ich dein Geburtstagsgeschenk verschüttet habe." sagte sie leise und noch immer war sie ein wenig rot vor Verlegenheit. "Ich werde es wieder gutmachen."
Er lächelte. "Ach mach dir darüber mal keine Sorgen."
Stille setzte ein.
"Ich habe auch ein paar Tabletten gegen Kopfschmerzen dazu gelegt." sagte er schließlich. "Die Suppe sollte dir auch gut tun. Misato denkt wir hätten eine Erkältung; also
ist von da her auch alles erstmal im grünen Bereich."
Asuka seufzte erleichtert.
"Ich werde dich jetzt etwas schlafen lassen." flüsterte er und wandte sich zum Gehen. "Gute Nacht. Schlaf gut, Asuka."
Er war schon beinahe zur Tür hinaus, als sie sich umdrehte und ihn ansah. "Shin-kun?"
Er blieb stehen und schaute sie an. "Hai?"
Ein kleines sanftmütiges Lächeln umspielte ihre Gesichtszüge. "Hab' bitte Geduld mit mir."
Er blinzelte und auf seinem Gesicht machte sich ein Ausdruck von Ratlosigkeit breit.
"Ich.. Ich lerne noch." flüsterte sie. "Hab' einfach nur Geduld mit mir."
Selbst wenn er es versucht hätte, Shinji Ikari hätte in diesem Moment nicht glücklicher aussehen können. Er nickte ein letztes Mal, und dann schob er die Türe
leise hinter sich zu.
Asuka nahm einen tiefen Atemzug und seufzte bevor ihr Blick hinüber zu ihrem Abendessen ging. "Danke vielmals, Baka.
Copyright of the Charakter by GAINAX / Text by Strike Fiss, 1999
Translated by Melissa Schneider / Edited by Christian Winkler and Markus Ehreke