Beziehungskisten
Geschrieben von Nicole Fritz
VORWORT
Allerlei Höhen und Tiefen in den Beziehungen von Shinji, Asuka, , Toji, , Misato und Kaji ... (Eine Art Fortsetzung von meiner FF "Ein neues Leben in Japan".
Ich bin auch wieder mit dabei seit ich mit meinen Eltern nach Japan gezogen bin.
Zur Erinnerung: Ich bin vierzehn Jahre alt, lebe mit meinen drei Geschwistern und meinen Eltern in Neo-Tokyo3, mein Vater ist Luftschutz Kommandant bei der UN und meine Mutter besitzt eine Boutique.
Meine Schwester Stefanie ist zehn Jahre und meine Zwillingsgeschwister Kai und Anja drei Jahre alt.)
"Ferien, Ferien, Ferien." Sang Shinji so lange vor sich hin bis Asuka ihm eine Kopfnuss verpasste. "Wenn du noch einmal das Wort Ferien sagst, schieße ich
dich auf den Mond." Rief Asuka. Shinji rieb sich den Kopf. "Musst du denn immer so grob sein? So kriegst du nie einen Freund." Meinte Shinji. Da grinste Asuka und beugte sich zu Shinji
hinüber. Sie trug Shorts und ein kurzes Shirt und immer wenn sie es wollte durfte Shinji einen Blick in ihren Ausschnitt werfen. So auch jetzt. Shinji hatte sich schon so oft
vorgenommen nicht mehr hinzusehen da er danach immer ziemlich unanständige Gedanken hatte aber der Vorsatz scheiterte jedes Mal. So riskierte er diesmal auch wieder einen Blick und
sah Asukas hübschen Busen der ohne Zweifel wohlgerundet und nicht gerade klein war.
"Meinst du immer noch das ich keinen Freund kriege?" fragte sie schelmisch. "Doch...ja...ich mein...nur wenn...ich wollte..." stotterte Shinji vor sich hin mit hochrotem heißen
Gesicht. "Tja, das ist Antwort genug." Meinte Asuka, hochzufrieden. Aber sie war noch nicht fertig. Sie schmiegte sich an Shinjis Schulter und schob ihre Hände unter sein Hemd.
"Was...was machst du denn da?" fragte Shinji verwirrt. Sanft strich sie über seine Brust "Dich mal ein bisschen in Stimmung bringen. Gib es zu, du würdest gerne mal eine wilde
und heiße Liebesnacht mit mir verbringen. Meinen nackten Körper berühren und streicheln und mich an meinen geheimsten Stellen küssen." Flüsterte Asuka ihm leise
ins Ohr.
Das war allerdings eine Spur zu heftig für den armen Shinji der vor lauter Erregung fast platzte. Er flüchtete in die Sicherheit seines Zimmers und verschloss die Tür.
Schwer atmend lehnte er sich dagegen und versuchte seine mehr als unanständigen Gedanken zu verscheuchen. Was ihn am meisten ärgerte war, das Asuka mit jedem Wort recht hatte.
<Verdammt Shinji, reiß dich zusammen, verlier nicht die Beherrschung.> dachte er. Asuka saß weiterhin hoch zufrieden im Wohnzimmer und hatte ein leicht boshafte
Lächeln im Gesicht. Sie nutzte Shinjis pubertierendes Verhalten sehr gerne aus um ihn zu verwirren. Allerdings fand sie Shinji gar nicht so schlecht, er war ganz niedlich und wenn er
erst mal erwachsen war würde sich vielleicht mehr ergeben. "Du bist ja so was von gemein Asuka Langley, aber ich liebe das." Grinste Asuka.
Bald kam Misato vom Spätdienst wieder und der erste Weg führte zum Kühlschrank wo sie sich eine Dose Bier schnappte. "Hiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhh,
darauf freue ich mich immer am meisten." Rief sie quer durch die Küche. Durch ihren Schrei angelockt kam Shinji aus seinem Zimmer. "Misato da?" fragte er Asuka. "Wer schreit bei
einer Dose Bier sonst wie eine Irre?" fragte Asuka zurück. "Stimmt." Nickte Shinji. Misato hatte jetzt bereits die zweite Dose Bier vernichtet und krallte sich die dritte.
"Misato-san, du solltest erst mal etwas essen bevor du dich besäufst." Sagte Shinji streng. Sie tätschelte Shinji grinsend den Kopf und meinte: "So niedlich bist du und doch so
streng." Mit finsterem Gesicht wich Shinji zurück und ging zum Kühlschrank. Er holte das Essen vom Mittag heraus und stellte es in die Mikrowelle. "Es ist gleich warm." Sagte er
zu Misato und ging in sein Zimmer. Das leise knurrende "Weiber." Bekamen Asuka und Misato zum Glück nicht mit.
In der Nacht gab es ein heftiges Gewitter gefolgt von Orkanböen und einem Platzregen. Asuka hasste Gewitter ohnehin schon aber dieses Unwetter machte ihr Angst. Zuerst versteckte sie
sich unter der Bettdecke aber beim zweiten lauten Donnerschlag der ganz in der Nähe einschlug sprang sie aus dem Bett und sauste in Shinjis Zimmer. Mit einem Satz schlüpfte sie
unter seine Decke. Er fuhr aus dem Schlaf hoch und wusste gar nicht was los war. "Was...wie...was ist?" fragte er. "Gewitter." Hauchte Asuka mit angstvollen Augen. Shinji war zwar noch
etwas schlaftrunken aber grinsen musste er nun trotzdem.
"Die furchtlose EVA Pilotin Asuka Langley die sich mutig in den Kampf gegen die Engel stürzt hat Angst vor einem harmlosen Gewitter, tztztz." Er machte sich auf Schläge gefasst
aber zu seiner Verwunderung geschah nichts dergleichen. Stattdessen kuschelte sich Asuka dicht an ihn und küsste ihn auf den Mund. Sie presste ihre Lippen zuerst nur zart auf seine
aber langsam wurde ihr Kuss fester und inniger. In Shinjis Bauch fing es furchtbar an zu kribbeln und nach dem ersten Schock genoss er es in vollen Zügen. Asukas Lippen waren weich
und anschmiegsam und Shinji befand sich bald im siebten Himmel.
Das Gewitter verzog sich und plötzlich ließ Asuka von ihm ab. "Bilde dir ja nichts ein, ich wusste nicht was ich tat. Vergiss was eben geschehen ist." Hauchte sie. "Das kann
ich nicht." Meinte Shinji und strich ihr sanft über die Wange. "Ach Shinji...du bist so süß." Flüsterte sie, küsste ihn noch einmal auf den Mund und lief schnell
in ihr Zimmer zurück. Shinji murmelte: "Ich werde aus diesem Mädchen nicht schlau." Trotzdem konnte er lange nicht einschlafen und starrte an die Decke. Er wollte es eigentlich
nicht aber er musste immer wieder an Asukas Kuss denken. Auf der einen Seite war er voller Liebe und Zärtlichkeit gewesen aber auf der anderen Seite war etwas in ihrem Kuss gewesen
was Shinji nicht genau definieren konnte. Irgendwie hilflos und wie ein verängstigtes Kind das Schutz und Geborgenheit suchte. Shinji seufzte und schlief dann wieder ein.
Asuka war am nächsten Morgen fast wie immer aber auf dem Weg zur Schule zischte sie Shinji zu: "Wehe du erzählst dem Baka Duo Toji und Kensuke was von heute Nacht, Prahl ja
nicht damit herum und dichte bloß nichts hinzu." "Du weißt das ich so was nicht tue. Kennst du mich so schlecht?" fragte er gekränkt. "Schon gut." Meinte Asuka
versöhnlich lächelnd.
In der Klasse ging Asuka zu Rei, Hikari und Nicole die schon da waren. "Man, war das ein Unwetter gestern nacht was?" fragte Hikari. Diese nickte. "Ich dachte die Welt versinkt im Chaos."
Nicole hatte indessen ganz andere Sorgen. "Huhu Nicole, weilst du noch unter uns?" fragte Asuka und wedelte mit der Hand vor ihrem Gesicht herum. "Was? Entschuldige bitte, was hast du
gesagt?" schreckte Nicole auf. "Ist was mit dir?" fragte Rei besorgt. "Ach nichts weiter, ich muss nur für eine Woche bei den Suzuharas wohnen." Antwortete sie. "Bei Toji?" fragte
Hikari erstaunt. "Warum das?" fragte Asuka. "Mein Vater ist wegen eines Auftrags unterwegs und meine Mutter fliegt nach Rom. Sie kauft dort einmal im Jahr für ihre Boutique ein.
Stefanie und die Zwillinge nimmt sie mit aber da ich ja Reittraining habe darf ich hier bleiben. Nur alleine in unserem Haus soll ich nicht bleiben." Antwortete Nicole.
"Und warum ausgerechnet zu den Suzuharas?" fragte Rei. "Na ja, wir sind die nächsten Nachbarn der Suzuharas und ich bin öfter bei Toji. Er spielt genauso gern Videospiele wie
ich und ich habe viele die er noch nicht hat und er hat viele die ich noch nicht habe. So bin ich, wenn ich Zeit habe, oft drüben um mit ihm zu spielen. Und irgendwann haben meine
Eltern den Vater und Großvater von Toji kennen gelernt und sind gute Freunde geworden. Na ja, und nun komme ich für eine Woche zu ihnen." Erklärte Nicole. "Du bist also
öfter bei Toji?" fragte Hikari Nicole erschrocken. Es war allgemein bekannt unter den Freundinnen das Hikari in Toji verliebt war. Aber Nicole winkte ab.
"Keine Angst Hikari Liebste, ich spiele wirklich nur Videospiele mit ihm, nichts anderes." Lächelte sie. Hikari lächelte beruhigt zurück. "Wo schläfst du denn?" fragte
Asuka. "Ich denke mal im Gästezimmer. Na, die eine Woche werde ich wohl überleben." Meinte Nicole.
Am Montag packte Nicole ihre Sachen zusammen und ihre Mutter brachte sie zu den Suzuharas hinüber. Tojis Vater öffnete die Tür. "Ah, Frau Krüger und Nicole, kommen sie
rein." Lächelte er. Herr Suzuhara und Nicoles Mutter besprachen noch einiges und Nicoles Mutter sagte zum Schluss: "Sei schon artig und gehorche Tojis Vater. Mach mir keinen
Ärger." Nicole schüttelte den Kopf. "Nein, nein keine Angst, ich bin ein gutes Mädchen." Dabei grinste sie schelmisch. Frau Krüger lachte. "Gut, darauf muss ich mich
verlassen. Ich muss los, mein Flieger wartet nicht." Sie verabschiedete sich und fuhr los. Tojis Vater sagte: "Geh rauf zu Toji und sag ihm er soll dir dein Zimmer zeigen." "Ist gut."
Nickte Nicole und lief hinauf ins Dachgeschoss wo Toji sein Zimmer hatte. Sie traf auf Tojis kleine Schwester. "Hallo Kleines, geht's dir gut?" fragte Nicole. Sie nickte. "Ja danke. Du
wohnst hier jetzt?" fragte sie. "Für eine Woche nur." Antwortete Nicole und strich dem Mädchen über den Kopf.
Sie klopfte an Tojis Zimmertür und von drinnen kam : "Herein." Sie trat ein und sah Toji vor dem Fernseher. "Hi du, da bin ich. Dein Vater sagt du sollst mir zeigen wo ich schlafe."
Begrüßte sie ihn. Toji klopfte grinsend auf sein Bett. "Du darfst gerne bei mir schlafen." "Danke Toji, du bist so gütig. Aber ich bin verwöhnt, ich will mein eigene
Bett." Lachte Nicole. "Okay, aber du weißt ja gar nicht was du versäumst." Meinte er und führte Nicole ins Nebenzimmer. "Hier ist dein Zimmer. Bad ist nebenan." Sagte er
und Nicole sah sich um. "Schön." Nickte sie. "War das Zimmer meiner Oma. Seid sie tot ist steht es leer." Meinte Toji. Seine Großmutter starb vor drei Jahren, auch Tojis Mutter
lebte nicht mehr.
"Wenn du ausgepackt hast, komm zu mir. Wir müssen dein neues Spiel noch zu Ende spielen." Meinte Toji und ließ Nicole allein. Sie setzte sich aufs Bett. Es war ein alte
Messingbett mit Schnörkeln und einem weißen Himmel aus zartem Chiffon. An den Fenstern hingen selbstgenähte Gardinen und zartgelbe Vorhänge. Ein großer alter
Eichenschrank stand im Zimmer. Nicole warf sich rücklings aufs Bett und rollte sich darauf hin und her. Dann räumte sie ihre Sachen in den Schrank und ging wieder zu Toji
hinüber.
Der hatte das Spiel schon eingelegt und reichte Nicole den Joystick. "Es kann losgehen." Meinte er. "Ha, dann will ich mal sehen wie du haushoch verlierst." Rief Nicole kampfeslustig und
der Fight begann. Toji verlor tatsächlich und Nicole streckte ihn triumphierend die Zunge heraus. "Bääh, Looser." Toji packte sie und ein wilder Kampf begann. "Looser sagst
du? Du kleine Hexe du. " rief er und Nicole quietschte. "Du bist ja richtig grob." Kicherte sie. Sie lag auf dem Bett und Toji über ihr. Er kam ganz nah an ihr Gesicht und
flüsterte: "Ich hab eine Idee, wir machen noch ein Spiel. Wenn ich es gewinne kriege ich einen Kuss." "Und wenn ich gewinne?" fragte Nicole. "Darfst du dir was aussuchen." Meinte
Toji. "Okay, aber ich verliere nicht." Grinste Nicole und ein neues Spiel begann.
Es wurde heiß gekämpft aber zum Schluss verlor Nicole doch. Fassungslos schaute sie auf den Bildschirm auf dem quer "Game over" stand. "Das...das kann nicht sein." Rief sie.
Toji lachte gehässig. "Jetzt bin ich wohl derjenige der triumphiert." Er rutschte dicht an Nicoles Seite, schloss die Augen und spitzte die Lippen. Nicole aber zierte sich. "Ich
verliere nie." Sagte sie. "Interessiert mich nicht, du hast verloren und ich kriege jetzt einen Kuss. Also, küss mich." Antwortete er. "Aber..." begann Nicole aber weiter kam sie
nicht. Toji machte die Augen wieder auf, schubste sie rücklings aufs Bett und flüsterte: "Dann lass das nur den lieben Onkel Toji machen wenn du zu schüchtern bist." Bevor
Nicole was sagen konnte bekam sie einen Kuss. Zuerst ließ sie es sich gefallen denn schließlich gehörte das zur Abmachung. Aber als sein Kuss immer stürmischer wurde
fing sie an sich zu wehren. Aber er drückte ihre Arme sanft aufs Bett und machte weiter. Er machte das gar nicht mal so schlecht aber plötzlich spürte sie wie Toji seine
Hand unter ihr Shirt wandern ließ und sanft über ihre Brüste streichelte.
Da war Schluss bei Nicole. Sie schubste ihn zurück und rief entrüstet: "Toji, lass deine Hände gefälligst bei dir, du Wüstling." Aber er lächelte zufrieden.
"Man oh man, für ein vierzehnjähriges Mädchen bist du gut ausgestattet." Nicole wurde rot. "Du bist unmöglich." Wieder kam Toji zu ihr heran gerutscht. "Und du bist
ein unheimlich süßes und hübsches Mädchen. Wenn ich daran denke das du heute nacht gleich nebenan schläfst, wird mir jetzt schon ganz heiß." Lächelte
er. "Du überlebst es schon." Meinte Nicole. "Was hast du an beim schlafen? Nein, sag es nicht, ich komme selber gucken." Grinste er. "Untersteh dich du Lüstling." Drohte
Nicole.
Da klopfte es an der Tür und Tojis Vater trat ein. "Na ihr Zwei, unterhaltet ihr euch gut?" "Ja super." Meinte Toji und zwinkerte Nicole zu. "Opa und ich müssen noch mal in
Forschungslabor. Deine Schwester ist bei ihrer Freundin. Ihr seid also allein. Macht keine Dummheiten." Sagte sein Vater und Toji legte den Arm um Nicoles Schultern. "Keine Angst, ich
passe gut auf sie auf." "Gut, es kann spät werden, bis dann." Als Tojis Vater gegangen war grinste Toji übers ganze Gesicht. "Man, das Glück ist mit mir. Ein große
Haus und wir beide ganz allein." "Oh Gott, Mama hol mich hier raus." Rief Nicole in gespielter Verzweiflung. "Pass auf, wir machen uns einen schönen Abend. Erst mal hab ich jetzt
Hunger. Komm, wir gucken was es so in der Küche gibt." Rief Toji und zog Nicole mit sich.
Sie fanden Reis und Gemüse und Nicole zauberte eine Reispfanne. Toji deckte den Tisch und zündete sogar Kerzen an. "Damit es richtig romantisch wird." Zwinkerte er. Er kramte in
den CDs seines Vaters und fand schöne Klaviermusik. Nach dem essen reichte er ihr galant die Hand. "Tanzen, meine Dame?" fragte er und Nicole nahm kichernd seine Hand. "Aber gern,
mein Herr." Erstaunlicherweise konnte Toji recht gut tanzen. "Wo hast du das denn gelernt?" fragte er. "Du wirst lachen aber das hat mir meine Oma beigebracht. Sie war der Ansicht da
auch ein junger Mann in unserer Zeit tanzen sollte." Lächelte er.
Dann kam ein langsames Stück und Toji zog Nicole fest an seine Brust. Es war ihr noch nie aufgefallen was für hübsche Augen er hatte. Durch seinen innigen Blick wurde
Nicole verlegen. "Willst du mit mir gehen?" fragte er plötzlich. Mit großen Augen sah Nicole ihn an. "Was?" "Sagt man das bei euch in Deutschland nicht so? Also, wenn ein Junge
und ein Mädchen..." begann er aber Nicole unterbrach ihn. "Ich weiß was das heißt aber das geht nicht." "Warum nicht? Ich habe mich total verliebt in dich. Was stimmt
denn mit mir nicht?" fragte Toji gekränkt. "Mit dir stimmt alles und du bist ein toller Junge aber es geht trotzdem nicht, aus zwei Gründen. Erstens gibt es da ein Mädchen
die schon länger in dich verliebt ist und da sie meine Freundin ist will ich nicht das sie unglücklich ist. Und zweitens...ich bin schon verliebt...in...in Kensuke." Stotterte
Nicole. Toji grinste. "In Kensuke? Ehrlich? Oh man, das wusste ich nicht. Und wer ist das Mädchen die in mich verliebt ist?" fragte er neugierig. "Das kann ich dir nicht sagen denn
das muss sie selber tun. Aber du kennst sie, sogar sehr gut. Ich hoffe du bist mir nicht böse?" fragte Nicole vorsichtig.
"Böse? Nein, dir kann man gar nicht böse sein. Ich bin nur etwas traurig." Meinte Toji. "Danke." Lächelte sie, stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn sanft
auf den Mund. Toji wurde rot und kratzte sich verlegen am Kopf. Um ihn aus seiner Verlegenheit zu befreien meinte sie: "Du hast doch ein paar schöne Videos ? Lass uns nach oben gehen
und sie gucken, okay?" "Okay." Nickte Toji. Oben angekommen sagte Nicole: "Ich geh mir schon mal mein Nachthemd anziehen dann komm ich." In ihrem Zimmer betrachtete sie ihr Nachthemd
kritisch. Es war aus weißer Spitze, im Licht durchsichtig und ging nur bis knapp unter den Po. Dieses Nachthemd einem vierzehnjährigen verliebten Jungen vorzuführen war
äußerst gefährlich. Nicole hatte ja auch nicht damit gerechnet das Toji in sie verliebt war und das sie abends noch in sein Zimmer ging. "Na ja, das schaffe ich schon."
Murmelte Nicole und ging hinüber.
Wie nicht anders zu erwarten fiel Toji fast die Kinnlade herunter. "Wow, ich glaube ich spinne. Du willst mich wohl um das letzte bisschen Verstand bringen in diesem Aufzug." "Ich habe
nur das mitgebracht, tut mir leid." Meinte Nicole. Toji klopfte neben sich ins Bett. "Komm, hau dich neben mich." Nicole schlüpfte unter die Decke und Toji machte den Videorecorder
an. "Uh, ein Horrorstreifen." Meinte Nicole. Toji rückte hinter sie. Legte die Arme um ihre Taille und drückte sie an sich. "Ich bin ja bei dir, hier kann dir nichts passieren."
Aber als er dann auch noch ihren Nacken küsste meinte Nicole nur warnend: "Toji, lass das." Er tat es zwar aber das er im Laufe des Abends ziemlich viel kuschelte konnte Nicole nicht
verhindern. Aber irgendwie genoss sie es denn bis jetzt hatte noch kein Junge sie so zärtlich behandelt.
Auch den Rest der Woche musste sich Nicole vor Toji und seinen Händen in acht nehmen. Als die Woche rum war und Nicoles Mutter sie abholte fragte Toji: "Und du willst es dir sicher
nicht noch mal überlegen?" "Ach Toji, du weißt doch wem mein Herz gehört. Und denk an das besagte Mädchen das in dich verliebt ist. Wenn du dich ganz genau umsiehst
dann wirst du sicher bald merken wer sie ist. Sie ist dir jeden Tag ganz nah, du musst nur mal genauer hinsehen. Und sie ist unheimlich niedlich, wirst schon sehen." Grinste Nicole.
"Machst mich richtig neugierig. Na ja, bis morgen in der Schule." Sagte Toji. "Okay, bis dann." Sagte Nicole. "Wars schön bei den Suzuharas?" fragte ihre Mutter. "Ja, sehr
schön." Seufzte Nicole.
Misato´s Liebesleben lag zur Zeit auf Eis. Kaji war zu einem Auftrag nach England gerufen worden und hatte schon lange nichts mehr von sich hören lassen. Misato schien das nach
außen hin kalt zu lassen aber das stimmte nicht. "Wo ist Kaji denn zur Zeit?" fragte Ritsuko. "Mir egal, soll er doch da verschimmeln wo er jetzt ist." Knurrte Misato. Ritsuko
musste lächeln. "Du vermisst ihn gar nicht?" fragte sie. "Nicht im geringsten. Es gibt auch noch andere schöne Männer." Meinte Misato. Aber ihre Freundin Ritsuko kannte
Misato lange genug um zu wissen das sie nicht die Wahrheit sagte.
"Mach mir doch nichts vor, du vermisst ihn sogar sehr. Warum sagst du ihm nicht endlich das du ihn liebst? Ihr gehört doch zusammen. Und ich weiß auch das er dich liebt. E
kann doch nicht sein das zwei Menschen die sich von ganzem Herzen lieben nicht beieinander sind. Mach es nicht so wie ich Misato, und binde dich an einen Mann der dich nicht liebt Es gibt
nichts schlimmeres als wenn deine Gefühle nicht erwidert werden." Die letzten zwei Sätze hatte Ritsuko fast geflüstert und ihre Augen schimmerten traurig. Misato wusste
nichts von der Affäre zwischen Kommandant Ikari und Ritsuko und diese tat alles damit es auch keiner erfuhr.
"Ich weiß ja noch nicht einmal seine Adresse oder genauer Aufenthaltsort. Da sein Auftrag geheim ist durfte er mir nichts sagen. Und außerdem hat er gar keinen Grund mir etwa
zu sagen, schließlich waren wir zum Zeitpunkt seines Weggangs nicht mehr zusammen." Sagte Misato. "Er meldet sich sicher noch." War sich Ritsuko sicher. "Abwarten." Murmelte Misato.
Aber als sie abends nach Hause kam und ihren Anrufbeantworter abhörte war eine Nachricht von Kaji darauf. "Hi Kleines, ich bin wieder im Lande. Ich lebe wieder in meiner alten
Wohnung und die Nummer hast du ja. Ich würde mich freuen wenn du anrufst. Tschüß, dein Kaji." "Baka." Rief Misato aber das Lächeln auf ihrem Gesicht verriet das sie
sich freute.
Leider hatte sie in der nächsten Woche Nachtdienst und schlief tagsüber nur. Und da Shinji und Asuka wussten das Misato sehr ungehalten reagieren konnte wenn man ihren Schlaf
störte weckten sie sie nicht wenn Kaji anrief. Am Freitag Nachmittag fuhr Misato zum einkaufen in den Supermarkt und stand gerade am Regal mit Joghurt und überlegte welche Sorte
sie nehmen sollte, da erschrak sie plötzlich. Von hinten legte ihr jemand die Arme um die Taille und gerade als Misato schimpfen wollte flüsterte Kajis Stimme an ihrem Ohr:
"Hallo, schöne Frau, ich bin entzückt sie hier zu treffen." "Kaji, hast du mich erschreckt." Lachte sie.
Sie drehte sich um und bei seinem zärtlichen Blick klopfte ihr Herz schneller. <Verdammt Misato, reiß dich zusammen, du bist doch kein Teenager mehr sondern eine erwachsene
Frau.> dachte sie und atmete tief durch. Er sah immer noch so aus wie er weggegangen war. Schlechtrasiert und ein charmantes Grinsen im Gesicht. "Du siehst gut aus, England scheint dir
bekommen zu sein." Meinte Misato. "Und du bist wunderschön, wie immer." Lächelte er. Zu Misatos Ärger wurde diese rot. "Du alter Charmeur, ich möchte nicht wissen wie
vielen Frauen du das schon gesagt hast." Meinte Misato. "Zu vielen, aber bei keiner habe ich es so ernst gemeint wie bei dir." Meinte er. "Komm, lass uns gehen, ich möchte nicht den
ganzen Tag im Supermarkt verbringen." Sagte Misato und bezahlte ihre Sachen.
Da Misatos Wagen mal wieder in der Werkstatt war fuhr Kaji sie nach Hause. "Glaubst du nicht das du dir mal einen neuen Wagen kaufen solltest?" fragte er amüsiert. "Super, glaubst du
ich drucke mir meine Geldscheine selber? Ein neuer Wagen ist zur Zeit wirklich nicht drin." Schüttelte Misato den Kopf. "Aber es ist auch keine Lösung deinen alten dauernd in
die Werkstatt bringen zu müssen." Wand Kaji ein. "Mal sehen." Murmelte Misato. In ihrer Wohnung sah es unordentlich aus wie immer und Kaji grinste. "Du änderst dich nie." Sagte
er. "Du auch nicht." Schoß Misato zurück und warf ihm ein Kissen an den Kopf. Er warf es zurück und eine wilde Schlacht begann.
Es endete im Schlafzimmer und Kaji schubste Misato auf ihr Bett. Er wartete bis ihr Atem wieder ruhiger ging und küsste sie dann. "Wo sind die Kinder?" fragte er. "Shinji
übernachtet bei Toji und Asuka bei Hikari." Antwortete Misato. "Sehr gut." Meinte Kaji und fing an Misato auszuziehen. "Am frühen Nachmittag?" fragte sie kichernd. "Wenn einen
das Verlangen überkommt ist die Tageszeit egal." Flüsterte Kaji und machte weiter. Schließlich lag Misato nackt auf dem Bett und Kaji´s Hände erforschten ihren
schönen Körper. Misato hatte die Augen geschlossen und stöhnte leise. Sie spürte seinen zärtlichen Mund erst auf ihren Brüsten, dann auf ihrem Bauch und
schließlich zwischen ihren Beinen.
Da sie den ganzen Tag für sich hatten liebten sie sich mehrere Male. "So, jetzt brauche ich was zu essen. Du nimmst mich ganz schön in Anspruch." Grinste Kaji. "Ich bestelle un
was. Chinesisch?" fragte Misato. "Alles was du willst Süsse." Nickte er. Bald darauf kam das Essen und die beiden alberten wie kleine Kinder herum. Dann sah Kaji sie nachdenklich an.
"Ich werde jetzt erst einmal eine Weile hier bleiben. Und ich denke wir beide verstehen uns sehr gut. Wollen wir nicht zusammen ziehen?" fragte er. Misato war erstaunt. "Wirst du jetzt
etwa bodenständig? Ich dachte du bist und bleibst ein ewiger Junggeselle?" fragte sie. "Ärger mich nicht meine holde Schönheit. Ich dachte es wäre eine nette Idee.
Dann kannst du mich besser im Auge behalten." Grinste er.
"Das wäre ideal. Aber wir wären nicht allein, Shinji und Asuka sind noch da und die beiden müssen mit. Asuka hat hier gar keine Verwandte und Shinji kann ich unmöglich
seinem Vater überlassen." Wand Misato ein. "Macht doch nichts, eine WG ist doch auch sehr schön. Kriege ich eine richtig nette kleine Familie mitgeliefert." Lächelte er und
strich Misato durch die Haare. "Ich muss mir das überlegen Kaji und auch mit Asuka uns Shinji drüber sprechen." Sagte sie. "Klar, mach das, hat ja auch Zeit. Jetzt weiß
ich was viel besseres." Lächelte er und fing wieder an Misato zu küssen. Und dann gab es für eine Weile nur die beiden.
Asuka war begeistert das Misato mit Kaji zusammen ziehen wollte. Nicht weil sie sich für die beiden freute sondern weil Asuka immer noch heimlich in Kaji verliebt war. "Oh ja, da
finde ich prima. Ich habe nichts dagegen." Rief sie. Auch Shinji war das recht, er mochte Kaji wegen seiner offenen Art sehr gern. "Gut, dann zieht er hier ein." Meinte Misato. Kaji
besaß nicht viel und so war der Einzug schnell gemacht. Misato hatte in ihrer Wohnung noch ein Gästezimmer das leer stand und so zog Kaji dort ein. "Die beiden haben getrennte
Schlafzimmer, gut zu wissen." Kicherte Asuka. "Warum?" fragte Shinji. Asuka schüttelte vor lauter Unverständnis den Kopf.
"Bist du doof? Das heißt das die beiden nicht zusammen schlafen. Und ich kann abends mal bei Kaji vorbei schauen." Erklärte Asuka. Shinji rollte mit den Augen. "Nur weil die
beiden in verschiedenen Zimmern schlafen heißt das noch lange nicht das sie immer getrennt schlafen werden. Und glaubst du im Ernst das Kaji Wert auf deine Anwesenheit legt wenn er
eine so tolle Frau wie Misato kriegen kann?" fragte er. Asuka warf ein Kissen nach ihm. "Igitt bist du gemein. Ich bin hübscher als Misato, viel hübscher." Rief sie. "Aber noch
ein kleines Mädchen und das braucht Kaji wirklich nicht." Ergänzte Shinji. "Pöh, Baka." Erwiderte Asuka mit hoch erhobenem Näschen.
Das Zusammenleben klappte sehr gut denn zu Misatos erstaunen übernahm Kaji einen Teil des Küchendienstes. "Niedlich." Grinste Misato wenn Kaji mit der Schürze herumlief.
"Tja, ich habe viele Talente." Grinste er. Und Asuka ließ keine Gelegenheit aus um Kaji ihre Reize zu zeigen. Mehr denn je lief sie in der Wohnung mit kurzen Röcken und Short
herum und wählte Blusen und Shirts mit tiefen Ausschnitt. Leider hatte das keine große Wirkung auf Kaji denn in seinen Augen war und blieb Asuka nur ein niedlicher Teenager.
"Ich glaub ich muss schwerere Geschütze auffahren." Murmelte sie.
Sie hatte ein ganz spezielles Nachthemd das sie nur selten trug da es ihr zu schade zum schlafen war. Es war schneeweiß und passte gut zu ihren roten Haaren. Es hatte nur dünne
Träger und war gerade noch so lang das es nicht zu unanständig war. Es hatte zartrosa farbende Stickereien und betonte ihre schönen langen Beine sehr gut. Sie bürstete
sich die Haare noch einmal und betrachtete sich zufrieden im Spiegel. Dann huschte sie hinüber zu Kajis Zimmer. Leise klopfte sie an und wartete gespannt auf eine Antwort.
<Hoffentlich schläft er noch nicht.> dachte sie aber schon rief er: "Ja bitte." Asuka trat ein.
Kaji saß mit seinem Laptop im Bett und arbeitete noch. Erstaunt fragte er: "Asuka? Was gibt es? Solltest du nicht schon schlafen?" "Ach, ich habe nur noch eine Frage an Dich. Wir
müssen für die Schule ein Referat schreiben und ich dachte ich könnte bei dir im Internet mal danach sehen." Begann sie. "Sicher kannst du das. Aber ich schlage vor du
kommst morgen wieder. Es ist schon spät." Meinte er. Asuka aber setzte sich neben ihn und schlug ihre Beine übereinander. "Findest du mich eigentlich hübsch?" fragte sie
ihn mit betörender Stimme und Augenklimpern.
Kaji lächelte. "Du bist sogar bildhübsch. Du kannst einen Mann ziemlich verwirren mit deinen langen Beinen, der tollen Figur und den schönen Augen, glaub mir. Die Jungs in
deiner Klasse sind zu beneiden. Und wenn du erst mal erwachsen bist wirst du sicher noch mehr Zuspruch bei der männlichen Bevölkerung finden." Meinte er. Diese Worte waren Musik
in Asukas Ohren. Sie rückte näher zu ihm. "Ich finde dich auch richtig süß. Du bist ein toller Mann, interessant und aufregend." Seufzte sie. "Oh danke, das hört
man gern. Aber jetzt sollten wir mit den Komplimenten aufhören und schlafen gehen. Sonst weiß ich nicht was ich tu. Schließlich habe ich nicht jeden Abend ein so
bezauberndes Mädchen in meinem Zimmer." Lächelte er.
Aber Asuka hatte ihr eigentliches Ziel noch nicht erreicht. Ganz dicht rückte sie mit ihrem Gesicht an seines und hauchte: "Ich möchte einen Gute-Nacht-Kuss haben, bitte." Zu
ihrer Enttäuschung küsste Kaji sie aber nur auf die Wange. Asuka zog eine Schnute. "Och, und ich dachte ich kriege einen richtigen Kuss." Jetzt aber wurde Kajis Gesicht ernst.
"Nein Asuka, das wäre nicht richtig. Ich finde dich wirklich bezaubernd aber ich will keine falschen Hoffnungen in dir wecken. Ich liebe Misato, das weißt du. Such dir einen
netten Jungen in deinem Alter und vergeude deine Zeit nicht mit einem alten Knacker wie mir." Sagte er.
Jetzt war Asuka beleidigt. "Ich sehe schon, du magst mich nicht. Ich gehe schlafen, gute Nacht." Kaji murmelte: "Ich komme also auch bei den jüngeren Frauen noch an, alle Achtung."
Asuka machte vor Wut so einen Krach in ihrem Zimmer das Shinji im Nebenzimmer aufwachte und nachschaute was los war. "Was machst du für einen Lärm?" Asuka stürmte auf ihn
zu und packte ihn. Sie zerrte ihn zu ihrem Bett und schubste ihn darauf. Sie beugte sich über ihn und küsste ihn stürmisch. Shinji war so überrumpelt das er erst mal
gar nichts tat. Dann löste sie sich abrupt und stülpte sich ihr Nachthemd über den Kopf.
Shinji schluckte denn Asuka stand nun nur noch im Höschen da. "So, jetzt kannst du mal zeigen was du kannst. Streichele mich, und zwar überall. Lass deine Hände wandern
wohin du willst. Fang bei meinen Brüsten an, los mach schon." Hauchte Asuka. "Aber...das geht doch nicht...ich meine...also..." stotterte Shinji verwirrt. "Komm schon, jetzt darfst
du all das machen was du sonst nur in deinen Träumen gemacht hast." Sie nahm Shinjis Hände und legte sie auf ihre Brüste. Shinji streichelte sie vorsichtig und musste
feststellen das sie sich herrlich weich anfühlten. Seine Lust auf mehr steigerte sich denn Asuka hatte die Augen geschlossen und stöhnte leise und genussvoll.
Aber es war nicht Shinji an den sie dabei dachte sondern Kaji. Shinji küsste ihren Busen und wanderte dann weiter zum Bauch. Aber vor ihrem Höschen zögerte er. "Nur keine
Angst." Hauchte Asuka und Shinji schob seine Hand in ihr Höschen. "Oh ja, du machst das gut, mach weiter, nicht aufhören." Hachte Asuka und Shinji streichelte sie weiter. Eine
kleine Weile stöhnte Asuka weiter bis sie dann plötzlich in Shinjis Pyjama Hose griff. Ihre Hände fuhren zwischen seine Beine wo sie ihn befriedigte. Shinjis Erregung wuch
was Asuka sehr schnell merkte. Aber plötzlich wurde sich Asuka bewusst was sie da tat und ihre Hand fuhr zurück. Auch Shinji kam nun in die Wirklichkeit zurück. Beide
blickten sich erschrocken an und Asuka fauchte in ihrer Verlegenheit: "Zieh dich wieder an und dann raus hier. Das ist niemals passiert." Shinji nickte schweigend und machte das er au
dem Zimmer kam.
In seinem Zimmer im Bett dauerte es lange bis Shinjis Erregung sich gelegt hatte. Es kam ihm wie ein Traum vor. Aber warum hatte Asuka so etwas getan wenn sie ihn danach rauswarf? Aber ob
er weitergegangen währ wenn Asuka es zugelassen hätte? "Man, ich verstehe die Frauen nicht." Murmelte er und schlief bald ein.
Am nächsten Morgen saß Shinji schon am Frühstückstisch als Asuka aus ihrem Zimmer kam. Bei seinem Anblick errötete sie sofort und noch mehr als sein Blick sie
traf. "Guten Morgen." Meinte Shinji. "Morgen." Murmelte Asuka unverständlich. Mit gesenktem Kopf frühstückte sie und Shinji hütete sich ein Wort zu sagen. Als dann
auch noch Kaji aus seinem Zimmer kam und fröhlich: "Einen schönen Guten Morgen." Rief, da wurde es Asuka zuviel. Jäh schob sie den Stuhl zurück, griff nach ihrer
Tasche und lief aus der Wohnung. Verwundert fragte Kaji Shinji: "Hab ich was falsches gesagt?" Shinji schüttelte den Kopf. "Nichts, sie hat nur schlecht geschlafen." "Na dann..."
sagte Kaji.
Asuka lief wie gehetzt zur Schule und rannte fast noch Rei um. "Kannst du nicht aufpassen?" schnauzte sie und lief weiter. Erst am Schulgebäude angekommen hielt Asuka an. Nach Atem
ringend blieb sie stehen und da kam auch schon ihre Freundin Hikari zu ihr. "Warum rennst du denn so? Du bist doch gar nicht zu spät." Fragte sie. "Lass mich einfach nur in Ruhe."
Schnauzte Asuka. "Schon gut." Murmelte Hikari erstaunt. Aber irgendwann hatte Asuka doch das Bedürfnis mit jemandem zu sprechen. Sie erzählte Hikari alles und diese staunte
nicht schelcht.
"Aber Asuka, wie konntest du nur so was tun?" fragte sie. "Ich weiß es doch auch nicht. Ich kann Shinji nie wieder unter die Augen treten." Jammerte Asuka und ihre Selbstsicherheit
war verschwunden. "Entschuldige dich bei ihm." Riet Hikari. "Hm, mal sehen." Meinte Asuka der dieser Vorschlag gar nicht gefiel. Aber sie tat es trotzdem. Abends in Misatos Wohnung al
Kaji und Misato ausgegangen waren ging sie zu ihm und sagte: "Tut mir leid was gestern nacht passiert ist. Ich wollte dich nicht durcheinander bringen." "Schon gut." Murmelte Shinji dem
das ganze auch ziemlich peinlich war.
So hatten alle ihre Höhen und Tiefen in ihren Beziehungen aber so viel war sicher, es wurde nie langweilig in Neo-Tokyo3...
ENDE
Copyright of the Charakter by GAINAX / Text by Nicole Fritz