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Kaji und Misato

Geschrieben von Nicole Fritz

Nachdem Misato ihren Freund Kaji mit einer anderen erwischt macht sie Schluß mit ihm.
Nach außen hin tut sie so als würde es ihr nicht viel ausmachen doch Shinji und Asuka bekommen mit das sie die Sache sehr mitnimmt.
Kaji versucht alles wieder gutzumachen und versucht Misato zurück zu gewinnen.
Sie fühlt sich immer noch zu ihm hingezogen und landet einige Male mit ihm im Bett.
Leider kann Kaji nicht treu sein und Misato leidet sehr darunter. Sie will ihn nie wiedersehen...
(Vorsicht, manchmal kommen in dieser FF einige Hentai Szenen vor wenn Misato und Kaji miteinander schlafen aber alles noch im grünen Bereich.
Nichts abartiges dabei. Aber ein bisschen muss sein^-^)

"Asuka, Shinji, aufstehen, ihr müsst zur Schule." Rief Misato und schon begann es in den Zimmern von Asuka und Shinji zu rumoren. Wenig später frühstückten die beiden und verließen kurz vor halb acht die Wohnung. "Bis später." Riefen Shinji und Asuka und weg waren sie. Misato seufzte und beseitigte das Chao in der Küche. Misato hatte heute einen freien Tag und wollte sich eigentlich noch eine Stunde aufs Ohr legen. Aber da klingelte es an der Tür. "Diese Kinder, immer vergessen sie etwas." Knurrte Misato und öffnete. "Was habt ihr jetzt schon wieder..." Aber weiter kam sie nicht denn nicht Shinji oder Asuka standen davor sondern Kaji.

"Kaji? So früh?" staunte Misato. "Ja, ich dachte bei diesem herrlichen Sommerwetter sollten wir deinen freien Tag nicht unsinnig vertrödeln. Du brauchst einfach nur in meinen neuen Wagen zu steigen und ich bringe dich an einen wunderschönen Ort." Grinste der hübsche junge Mann. Misato seufzte. "Also eigentlich wollte ich einen faulen Tag zu Hause machen." Meinte Misato. "Unsinn Süsse, ich werde schon dafür sorgen das dir dieser Tag in Erinnerung bleibt. Schwing deinen niedlichen Po sofort in mein Auto, das ist ein Befehl." Rief Kaji gespielt streng. Misato lachte. "Also schön, ich komme."

Wenig später fuhren die beiden in Kaji´s neuem Cabriolet über die Straße. Misato versuchte vergeblich ihre langen Haare im Fahrtwind in Ordnung zu halten und gab e schließlich lachend auf. Eine Stunde später hielt Kaji am Strand. "Hierher entführe ich dich jetzt. Ich habe vor ein paar Wochen ein herrliches Fleckchen entdeckt. Du musst allerdings etwas klettern." Meinte Kaji. "Kein Problem." Meinte Misato.

Kaji holte einen großen Korb aus dem Kofferraum und Misato fragte: "Und was ist das?" "Überraschung." Grinste Kaji und Misato folgte ihm. Es begann wirklich eine kleine Kletterpartie und Misato war froh das sie ihre derben Stiefel anhatte. Und schließlich waren sie da. "Hier ist es. Keiner ist hier und nur wenige kennen es." Pries er es an. Misato staunte nicht schlecht. Die kleine Bucht war wirklich sehr schön, das blaue Wasser plätscherte leise an den Strand und die hohen Dünen versperrten etwas die Sicht so da keiner ahnen konnte das dort hinter eine Bucht lag.

"Es ist wirklich hübsch hier." Meinte Misato und atmete die frische Luft ein. "Ich dachte mir das du das sagst." Nickte Kaji und breitete die Decke aus. Er holte allerhand Köstlichkeiten aus seinem Korb, Kaviar, Champagner, Lachsbrötchen und vieles mehr. "Hast du ein Delikatessen Geschäft geplündert?" fragte Misato denn der Inhalt de Korbes schien unerschöpflich. "So ungefähr." Lachte Kaji. Es war gegen elf morgens und schon sehr warm. Misato zog sich aus und darunter kam ein knapper Bikini hervor.

Kaji hatte ihr interessiert zugesehen und rief jetzt: "Alle Achtung Kleines, da kriege ich doch gleich Lust..." Ohne den Satz zu beenden stand er auf und wollte Misato zu sich ziehen. Sie aber wich zurück. "Na na untersteh dich." Meinte sie. "Schon gut, vielleicht später." Meinte Kaji. "Ich gehe erst mal eine Runde schwimmen." Meinte Misato und hechtete in Wasser. Kaji streifte sich ebenfalls Hemd und Shorts ab und lief in der Badehose zu Misato. Die beiden schwammen bis zur nächsten Sandbank und wieder zurück was immerhin eine Stunde dauerte.

Um Luft ringend fiel Misato in den weichen Sand und Kaji tat es ihr gleich. "Das Wasser ist herrlich." Meinte Misato. "Stimmt." Pflichttete Kaji ihr bei. "Und jetzt habe ich Hunger." Meinte Misato und sie ließ sich die Leckereien schmecken. "So kann man es sich leben lassen." Seufzte Misato zufrieden und streckte sich im Sand aus. Nur Ruhe hatte sie nicht lange denn Kaji beugte sich über sie und küsste sie. Misato war überrascht und einen Augenblick lang erstarrte sie. Aber dann schob sie Kaji von sich.

"Lass das." Meinte sie. "Warum?" fragte Kaji. "Du versuchst schon wieder mich rumzukriegen. Aber das klappt nicht. Ich weiß was du für ein Frauenheld bist und wenn ich dir nicht mehr genüge gehst du zur nächsten." Meinte Misato. "Bestimmt nicht, komm, ich beweise es dir." Flüsterte Kaji zärtlich und begann sie wieder zu küssen. Diesmal so leidenschaftlich das Misato´s Gegenwehr bald erlosch. Auch als Kaji ihr das Bikinioberteil auszog und ihren Körper küsste und streichelte wehrte sie sich nicht. Ihr Verstand sagte ihr sie solle ihn weg stoßen doch ihr Herz sagte ihr das sie es genießen sollte. Und wer hört in solcher Situation schon auf den Verstand?

Schon bald lagen beide nackt im Sand und liebten sich heftig. Schaute doch schließlich nur das Meer, die Wolken und die Vögel ihnen beim Liebesspiel zu. Danach lagen beide, heftig atmend, nebeneinander und als Misato wieder sprechen konnte meinte sie: "Du Schuft, ich wollte das gar nicht." Kaji lachte. "Ach ja? Ich hatte eben das Gefühl das du gerne mitgemacht hast. Dein Gesichtsausdruck war überwältigend." Jetzt lächelte Misato. "Du hast mich durchschaut." ...

Dezember 2015

Fünf Monate waren Misato und Kaji seit dem Tag am Strand wieder zusammen und alles lief harmonisch. Das dachte Misato jedenfalls aber leider war Kaji mal wieder auf Abwegen. Er hatte ein Augen auf seine neue und äußerst attraktive Nachbarin geworfen. Da Misato viel arbeitete bekam sie es zuerst nicht mit doch als Kaji immer öfter Verabredungen absagte oder zu spät oder gar nicht kam wurde sie misstrauisch.

Sie besaß einen Schlüssel zu seiner Wohnung und als er eines Tages wieder zu spät war fuhr sie zu ihm und betrat seine Wohnung. "Kaji, bist du da?" rief sie aber sie erblicke niemanden. Plötzlich hörte sie Stimmen und Gekicher aus dem Schlafzimmer. Voller schlimmer Ahnungen machte sie die Tür auf und sah das wovor sie sich gefürchtet hatte. Eine junge blonde Frau lag mit Kaji im Bett. Beide waren nackt. Als sie Misato sah zog sie sich erschrocken die Decke hoch. "Misato." Rief Kaji, ebenso erschrocken.

Im inneren kochte Misato aber nach außen hin sagte sie ganz ruhig: "Du Mistkerl. Verschwinde aus meinem Leben." Schnellen Schrittes verließ sie die Wohnung und auch Kaji´s rufen: "Misato, warte doch." Ignorierte sie. Auch auf der Fahrt nach Hause war sie sehr gefasst. Zum Glück waren Shinji und Asuka beide nicht da und nun konnte Misato in Ruhe weinen. Sie warf sich auf ihr Bett und die Tränen flossen reichlich. "Wie konnte er mir das antun?" rief sie schließlich. Sie fühlte eine ungeheure Wut in sich. E dauerte lange bis sie sich wieder einigermaßen im Griff hatte.

Trotzdem merkte der sensible Shinji abends das etwas nicht stimmte. Asuka hatte zusammen mit Hikari einen Einkaufsbummel gemacht und zeigte Misato unaufhörlich plappernd ihre neuen Sachen. Sonst hörte Misato immer aufmerksam zu und bewunderte die Sachen denn Asuka hatte den gleichen Modegeschmack wie Misato. Aber heute schaute sie durch Asuka hindurch und legte die Sachen nur mechanisch zur Seite ohne sie groß anzusehen. Auch antwortete sie nur mit "Ja" oder "Nein". Asuka merkte nichts und verschwand schließlich in ihrem Zimmer. Shinji aber fragte: "Misato-san, bedrückt dich etwas?" Misato winkte ab und versuchte ein Lächeln was allerdings ziemlich kläglich aussah.

"Nein, nein Shinji-kun, mir geht's super." "Das kannst du jemand anders erzählen aber nicht mir." Erwiderte er. "Ich kann noch nicht darüber sprechen Shinji-kun, aber macht dir keine Sorgen. Ich komme schon damit klar." Meinte Misato. "Geht es um Kaji?" fragte Shinji. "Woher weißt du das?" fragte Misato verwundert. "Ich weiß nicht, du siehst eben au wie eine Frau die großen Liebeskummer hat." Antwortete Shinji. Trotz ihres Kummers musste sie nun lachen. "So so, wie viele Frauen mit Liebeskummer kennst du denn? Auf jedem Fall danke ich dir, du hast mich etwas aufgemuntert." Sagte Misato und strubbelte Shinji liebevoll durchs braune Haar.

Kaji hingegen verfluchte sich und seinen Leichtsinn. Mehrmals am Tag versuchte er Misato telefonisch zu erreichen aber zu Hause gingen nur Shinji oder Asuka ran und auf ihrem Handy legte sie sofort auf wenn sie seine Stimme hörte. Schließlich fuhr er zu ihrer Wohnung aber durch den Türspion sah sie wer dort war. "Verschwinde du Schuft, ich will dich nie wiedersehen." Rief sie durch die geschlossene Tür. "Aber Misato, bitte, ich muss mit dir reden." Rief er, aber vergeblich. Schließlich verschwand Kaji.

Bei der Arbeit versuchte sie stark zu sein aber Ritsuko merkte trotzdem dass etwas nicht stimmte. "Was ist mit dir?" fragte sie. "Nichts." Antwortete Misato kurzangebunden. "Ärger mit Kaji?" fragte Ritsuko sanft weiter. Misato sah ihre Freundin an. "Ist das denn so offensichtlich? Sieht man mir das etwa an?" fragte sie fassungslos. "Wieso?" fragte Ritsuko. "Shinji fragte mich auch schon ob es mit Kaji zusammen hängt." Meinte Misato. "Nun, vielleicht ist es dein Gesicht das dich verrät." "Ja, es ist wegen Kaji. Ich habe ihn im Bett mit einer anderen erwischt. Einem süßen blonden Püppchen." Rief Misato böse.

Ritsuko seufzte. "Du kennst unseren Frauenheld doch. Früher oder später dachte ich mir schon das so was passiert. Nimm es nicht so schwer und vergiss ihn lieber." "Das ist gar nicht so leicht." Hauchte Misato leise. Kaji indessen gab keine Ruhe. Er schickte ihr Blumen und Briefe und versuchte sie immer wieder telefonisch zu erreichen. Und da Misato immer noch sehr an ihm hing traf sie sich eines Nachmittags mit ihm.

"Ich weiß das du verletzt bist Kleines. Ich war wirklich nicht fair zu dir. Ich will auch nicht sagen das ich nicht Schuld bin, sicher bin ich das, aber ich kann nichts andere sagen als dass es mir leid tut." Meinte Kaji. "Tu mir das nie wieder an." Hauchte Misato. Dann folgte ein leidenschaftlicher Kuss danach hob Kaji sie auf seine Arme und trug sie in sein Schlafzimmer. "Ich weiß noch gar nicht ob ich dir verzeihe." Meinte Misato. "Das wirst du, ich werde es dir beweisen." Flüsterte Kaji und öffnete Misatos Knöpfe der Bluse. Misato wollte protestieren aber als sie Kaji´s zärtliche Hände auf ihren Brüsten spürte wurde ihr Protest weniger. Und als Kaji tiefer ging und ihr schließlich das Höschen auszog wehrte sie sich gar nicht mehr.


Februar 2016

Zwei Monate ging alles gut, man hatte im gemütlichem Kreise Weihnachten gefeiert und das neue Jahr eingeläutet. Nur betrog Kaji Misato ein zweites Mal. Diesmal war es eine Verkäuferin aus dem Supermarkt wo Kaji immer einkaufte. Diesmal war er so unvorsichtig sich mit ihr küssend in einem Café zu zeigen an dem Misato vorüberging. Wieder gab es Tränen und Wut bei Misato und sie nahm sich ein paar Tage Urlaub um ihre Gedanken zu ordnen. Shinji wollte zu ihr und ihr helfen aber Asuka sagte: "Da kann doch so ein Grünschnabel wie du nicht helfen. Diese Sache gehört in eine sensible weibliche Hand." "Und da bist du die richtige?" fragte Shinji, ziemlich ironisch. Aber das registrierte Asuka nicht. "Sicher bin ich die richtige dafür." Meinte sie, ziemlich selbstsicher.

Aber auch Asuka scheiterte, Misato schickte sie weg. "Danke für deine Hilfe Asuka, aber das ist eine Sache bei der mir keiner helfen kann." "War wohl nichts was?" grinste Shinji schadenfroh. "Halt den Mund, Baka." Zischte Asuka die schnippisch war das man ihre Hilfe ablehnte. Diesmal hielt die Beziehung mit der jungen Verkäuferin drei Monate bis diese wieder zu ihrem Exfreund zurück kehrte.

Misato hatte gerade angefangen Kaji zu vergessen da stand er wieder vor der Tür. "Was willst du?" fragte sie mit finsterem Gesicht und verschränkten Armen. Aber innerlich pochte ihr Herz ziemlich heftig. "Lässt du mich rein?" fragte Kaji. Misato gab den Weg frei. "Ich weiß gar nicht warum ich dir nicht einfach die Augen auskratze." Knurrte Misato. "Du hättest allen Grund dazu, ich weiß." Misato hatte Kaji noch nie demütiger gesehen. "Ist es aus mit deiner Freundin?" fragte Misato. "Ja, sie ist zu ihrem Exfreund zurück gekehrt." Nickte Kaji. "Jetzt weißt du ja wie weh es tut für jemand anderes verlassen zu werden." Misato hielt immer noch großen Abstand zu ihm.

Aber lange konnte Misato ihm nicht böse sein. Wenn er seinen Hundeblick aufsetzte und sie flehentlich um Verzeihung bat war es um sie geschehen. Allerdings dauerte es einige Wochen, in denen Kaji sich sehr bemühen musste, bis Misato ihn wieder an sich heran ließ. Aber nach einem romantischem Dinner bei Kerzenschein landeten die beiden im Bett. Misato vergaß sofort alle Geschehnisse denn Kaji verwöhnte sie wie nie zuvor. "Ich habe ja einiges gutzumachen." Lächelte Kaji zärtlich. Misato konnte schon bald ihre Erregung nicht mehr zurück halten und stöhnte. Kaji wusste ja zur Genüge was Misato gefiel. Er küsste ihre hübschen Brüste, wanderte weiter zum Bauch und verweilte schließlich eine Weile zwischen ihren Beinen. Misato krallte die Hände ins Kissen und ihre Erregung erreichte bald den Höhepunkt.

Aber Kaji ließ seine Liebste noch etwas zappeln bis er sich über sie beugte. Zärtlich musterte er ihre schöne nackte Gestalt. "Du bist wirklich eine Wahnsinns Frau." Flüsterte er. "Rede nicht so viel." Flüsterte Misato. Dann spürte sie ihn in sich und die beiden versanken im Rausch der Gefühle.

Doch Kaji hielt es auch diesmal leider nicht lange bei Misato aus. Aber als Misato ihn dieses Mal mit einer Anderen sah war es endgültig aus bei ihr. "Geh, verschwinde endgültig aus meinem Leben." Rief sie und Kaji verschwand. Diesmal war Kaji´s Verrat besonders schlimm für Misato. Denn jetzt wusste sie das sie ihn liebte und das ihre Gefühle nicht nur für eine Affäre ausreichten. Sie veränderte sich so sehr das weder Shinji, noch Asuka noch Ritsuko sie wieder erkannten.

Misato war schon so nie sehr ordentlich gewesen doch jetzt sah es in ihrer Wohnung noch schlimmer aus. Wenn Shinji und Asuka nicht jeden Tag den gröbsten Dreck weggeräumt hätten wäre Misato im völligen Chaos versunken. Shinji tat es ohne zu murren aber Asuka schimpfte immer. "Wer bin ich denn das ich hier für Fräulein Katsuragi da Dienstmädchen spiele? Sie schmeißt alles hin und wir dürfen es wegräumen. Unfassbar ist das." "Misato geht es nicht gut, sie hat großen Kummer. Es ist unsere Pflicht ihr zu helfen. Wenn wir ihr Kaji auch nicht zurück bringen können so können wir wenigstens hier aufräumen." Meinte Shinji. "Schon gut schon gut, ich mach' ja." Knurrte Asuka.

Bei der Arbeit versuchte Misato ihre Gedanken zusammen zu halten und außer Ritsuko merkte keiner etwas. "Du solltest dich nicht so fertig machen. Hast du denn im Ernst geglaubt da er für immer bei dir bleibt? Du kennst ihn lange genug, er ist nun mal sehr unbeständig." Meinte sie. Misato strich sich durch die Haare. "Ich weiß, und ich verfluche mich das ich so an ihm hänge." "Du hängst nicht an ihm, du liebst ihn." Lächelte Ritsuko. Misato seufzte. "Wahrscheinlich, es ist einfach schrecklich." "Ich weiß wie e ist wenn man jemanden liebt und diese Gefühle nicht erwidert werden." Murmelte Ritsuko.

Doch war Misato nicht mehr die alte chaotische und etwas schlampige Person die sie einmal war. Sie war schweigsam, ständig hatte sie verweinte Augen und nichts interessierte sie mehr.

Shinji, Asuka, Rei, Toji und Kensuke machten sich ernsthaft Sorgen. "Wie kann man so eine Schönheit bloß sitzen lassen? Ich würde das niemals tun, ich würde sie auf Händen tragen." Schwärmte Toji. "Ja, ich auch. Tag und Nacht würde ich sie beschützen." Nickte Kensuke. Asuka verdrehte die Augen. "Ja ja, wir wissen es jetzt. Bleibt doch mal sachlich." "Wir sollten Misato in Ruhe lassen. Wenn sie etwas von uns will wird sie schon zu uns kommen. Aber wir sind nun mal Kinder und verstehen nicht was in Misato vorgeht." Meinte der besonnene Shinji. "Finde ich auch." Nickte Asuka. Shinji freute sich das Asuka seiner Meinung war denn das kam selten genug vor. "Das müsst ihr beide am besten wissen, schließlich wohnt ihr mit Major Katsuragi zusammen." Sagte Toji.

Aber immer konnte Misato auch nicht traurig sein, langsam fand sie ihr Lächeln wieder. Nun neigte sich der Sommer auch schon wieder dem Ende und das Jahr verging. Man feierte Misato 31 Geburtstag zu dem sie wieder lächelte. Sie lud Shinji, Asuka, Rei, Toji und Kensuke zum Eisessen ein und sie verbrachten einen schönen Tag. Misato amüsierte sich darüber wie Kensuke und Toji sich anstrengten ihr alles recht zu machen. Sie überschlugen sich bald dabei. Das tat Misatos weiblichem Ego sehr gut auch wenn die beiden nur zwei halbwüchsige Teenager waren.

Allerdings verging Misato schnell das lachen als sie Kaji´s Auto sah das abends vor ihrer Tür stand. Er selber lehnte davor und wartete. Wortlos wollte sie an ihm vorbei gehen aber er rief leise: "Misato, kann ich mit dir reden?" "Reden? Was hätten wir beide uns noch zu sagen. Willst du mir schon wieder weh tun so wie du es sonst immer tust?" fragte sie bitter. "Nein, das will ich nicht. Komm, wir fahren ein Stückchen raus." Sagte er und hielt Misato die Autotür auf. Seufzend stieg sie ein.

Shinji und Asuka sahen dem davon brausendem Auto vom Fenster aus hinterher. "Jetzt lässt sie sich wieder von ihm einwickeln." Murmelte Shinji. "Ist ja auch kein Wunder, Kaji ist auch ein toller Mann." Rief Asuka schwärmerisch. "Weiber." Knurrte Shinji, wenig respektvoll.

Kaji fuhr zu der Lieblingsstelle wo er früher schon gerne mit Misato gewesen war wenn die beiden ein wenig knutschen wollten...oder auch mehr...
Es war etwas abgelegen, auf einem Hügel, von dem aus man über ganz Neo-Tokyo3 sehen konnte. Eine Weile schwiegen beide dann fing Kaji an. "Ich weiß ich kann mich für das was geschehen ist nicht entschuldigen. Das würde ziemlich abgedroschen klingen. Ich weiß das ich viele Fehler gemacht und dir weh getan habe. Ich bin schrecklich, ich weiß." Meinte er. Trotz allem musste Misato lächeln. "Ja, das bist du." "Aber ich will endlich wissen wo ich hingehöre. Ich bin ziemlich unbeständig und ziellos. Ich habe das bis jetzt immer genossen, immer etwas anderes sehen, immer neue Menschen, immer neue Frauen und immer andere Städte. Aber ich hatte in der letzten Zeit viel Zeit zum nachdenken. Ich will in Neo-Tokyo3 leben und nirgendwo anders. Und ich will mit dir leben. Hörst du Misato, mit dir und mit niemand anders." Sagte Kaji und ergriff Misatos Hand.

Sein Blick war ernst und fest, nicht ausweichend wie meistens. Ehe Misato noch antworten konnte fragte Kaji: "Möchtest du Misato Ryoji werden?" Misato war total verblüfft, mit einem Heiratsantrag hatte sie nicht gerechnet. "Woher soll ich wissen ob du es diesmal ernst meinst? Es war furchtbar dich an eine Andere zu verlieren als wir nur liiert waren. Es wird noch schrecklicher für mich wenn du mein Mann bist. Das würde ich nicht überleben." Flüsterte sie. "Ich weiß, und ich gebe dir mein Wort das dass nicht geschieht. Ich liebe dich, und nur dich. Jede Frau die ich küsste habe ich immer nur mit dir verglichen. Ich will mein restliches Leben mit dir verbringen und Vater werden." Sagte er.

"Vater?" flüsterte Misato. "Ja Vater. Oder möchtest du nicht unsere Kinder zur Welt bringen? Ein Häuschen haben? Und einen großen Garten dazu? Klingt alles ziemlich spießig aber das ist es was ich will. Also, willst du dieses Leben mit mir leben?" fragte er noch einmal. Jetzt nickte Misato. "Ja, das will ich." Und jetzt unterbrach nichts die Stille der Nacht als der zärtlich Kuss von Misato und Kaji.

"Du wirst heiraten?" riefen Shinji und Asuka wie aus einem Munde. Misato lächelte. "Ja, werde ich. Nun hat das schöne schlampige Junggesellinnen Dasein ein Ende." Seufzte sie schmunzelnd. "Und was wird mit uns?" fragte Asuka. "Ich habe mir folgendes überlegt. Warum bleibt ihr beide nicht hier wohnen? Es ändert sich dadurch ja nicht viel. Ihr sorgt sowieso schon für euch selbst. Ich werde natürlich auch weiterhin nach euch sehen und mich über eure schulischen Leistungen informieren. Und durch euren EVA Job bleiben wir eh jeden Tag in Kontakt. Was sagt ihr?" fragte Misato.

"Mit Shinji zusammen leben? Das würde ja so aussehen als wären wir ein Liebespaar." Entrüstete sich Asuka. Shinji sagte nichts sondern wurde nur rot. "Ich kann euch auch zu Kommandant Ikari schicken." Grinste Misato wobei Asuka und Shinji protestierend die Hände hoben. "Bloß das nicht." Riefen beide. "Gut, dann ist ja alles klar." Nickte Misato zufrieden.

Die Hochzeitsvorbereitungen liefen auf vollen Touren. Misatos Kleid war ein Traum aus Seide und Chiffon und Kaji trug einen weißen Smoking. Alle hielten die Atem an als Misato, wunderschön anzusehen, zum Altar schritt. "Schade das sie nicht mich genommen hat." Seufzte Toji. "Oder mich." Seufzte auch Kensuke. "Seid still, Bakas." Rief Asuka und stubste die beiden Jungs.

Die Sonne strahlte auf das Brautpaar als es unter lautem Jubelgeschrei die Kirche verließ. Misato warf den Brautstrauß den Asuka fing. "Hui, nun kannst du deinen Shinji heiraten." Riefen Toji und Kensuke. "Maul halten." Rief Asuka, tief errötend.

Kaji und Misato bestiegen die Kutsche und fuhren winkend in die Flitterwochen. Misato stand das Glück geradezu ins Gesicht geschrieben und sie hoffte das ihr Glück ewig währen würde...

ENDE

Copyright of the Charakter by GAINAX / Text by Nicole Fritz