Verlorene Vaterliebe
Geschrieben von Nicole Fritz
Diese FF handelt von Asuka Langley.
Hier taucht ihr Vater wieder auf um wieder einen guten Kontakt zu seiner Tochter aufzubauen.
Doch Asuka wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen und alles in ihrer Kindheit, was sie so gut zu verdrängen wusste, kommt wieder zum Vorschein.
Ob ihr Vater es trotzdem schafft seine Tochter wieder zugänglicher zu machen?
....
Der Tag der alles verändern sollte begann ganz normal. Shinji machte Frühstück, Misato hatte ihren freien Tag und schlief und Asuka machte sich im
Bad für die Schule fertig. "Komm frühstücken, Asuka." Rief Shinji und die beiden aßen zusammen. Dann stand ihnen ein langer Schultag bevor. In der Wohnung herrschte
völlige Stille denn Misato schlief wie eine Tote und ebenso Pen Pen. Gegen Mittag wurde die Ruhe allerdings gestört denn es klingelte an der Tür. Misato schreckte auf und
schlurfte knurrend zur Tür. "Blöder Kaji, vergisst immer den Schlüssel." Aber vor der Tür stand nicht Kaji sondern ein großgewachsener älterer Mann mit
sympathischen angegrauten Schläfen. "Ja? Kann ich ihnen helfen?" fragte Misato. "Entschuldigen sie bitte, sind sie Misato Katsuragi?" fragte er mit angenehmer dunkler Stimme. "Ja,
die bin ich was kann ich für sie tun?" fragte Misato. "Mein Name ist Carlos Langley, Asuka Langleys Vater. Sie wohnt doch hier oder?" fragte er. Verwirrt sah Misato ihn an. "Carlo
Langley? Äh ja, Asuka wohnt bei mir. Kommen sie herein." Er betrat die Wohnung und sah sich wohlwollend um. "Sehr hübsch haben sie es hier. Mit meinem Erscheinen haben sie
sicher nicht gerechnet oder?" fragte er amüsiert denn Misato sah ihn immer noch verwirrt an. "Entschuldigen sie bitte, aber ich bin tatsächlich etwas verwirrt. Und ich
weiß nicht ob Asuka sehr erfreut sein wird sie zu sehen." Antwortete Misato.
Er seufzte. "Oh ja, das kann ich mir denken. Wir haben uns damals nicht im Guten getrennt was ich sehr bedauere. Aber Asuka hatte schon immer einen Dickkopf. Es stimmt, ich habe ihre
Mutter damals verlassen und sie gab mir die Schuld daran das sie sich schließlich umbrachte. Aber es lief in unserer Ehe nicht mehr gut und ich wollte endlich wieder glücklich
sein. In meiner zweiten Frau habe ich dieses Glück dann gefunden. Ich habe Asukas Mutter sehr geliebt doch irgendwann hatten wir uns nicht mehr viel zu sagen. Ihr schrecklicher
Unfall war dann der Grund das ich gegangen bin. Das hört sich jetzt sicher sehr herzlos an aber Kyoko lebte in ihrer eigenen Welt und kein Arzt oder Psychologe hätte ihr mehr
helfen können. Ich frage sie, Fräulein Katsuragi, bin ich jetzt verachtenswert?" fragte er. Misato schüttelte den Kopf. "Nein, ich kann sie gut verstehen. Bei einem kranken
Menschen zu sein dem man selber nicht helfen kann muss schrecklich sein. Das ist so als würde dieser Mensch vor ihren Augen im Wasser versinken, er könnte deine helfende Hand
nicht ergreifen und du müsstest hilflos zusehen wie er ertrinkt." Meinte sie. Asukas Vater nickte. "So würde ich das auch beschreiben. Aber Asuka verurteilte mich und
verließ uns dann. Ich habe versucht es ihr zu erklären aber sie war wohl noch zu jung um das zu verstehen. Es hat mich einige Mühe gekostet heraus zu finden wo sie jetzt
ist denn sie hat ihre Spuren gut verwischt. Ich habe meine Tochter auch sicher nicht vergessen, ich musste sogar oft an sie denken aber Kontakt wünschte sie ja nicht, das hatte sie
mir bei ihrem Abschied deutlich genug gesagt." Erzählte er Misato weiter.
"Und warum nehmen sie jetzt Kontakt zu ihr auf?" fragte Misato. "Nun ja, leider ist meine Frau Elena vor einem halben Jahr verstorben, sie erlag ihrem Krebsleiden. Ich konnte in unserem
Haus nicht mehr bleiben denn die Erinnerungen an Elena waren zu groß. Ich habe meinen gesamten Hausstand aufgelöst und bin jetzt hierher gezogen. Ich habe noch einen Stiefsohn,
von Elena aus erster Ehe, Marco, der hier zur Uni geht. Auch deswegen habe ich mir gerade Tokyo-3 als Wohnsitz ausgesucht. Asuka hat Marco nur ein paar Mal gesehen da er aufs Internat
ging aber vielleicht schaffe ich es ja Marco und Asuka miteinander bekannt zu machen und meine Tochter wieder etwas zugänglicher zu machen. Ich möchte nur das wir wieder so
etwas wie eine Familie sind." Den letzten Satz beendete er mit einem Seufzer und Misato wusste jetzt schon das dieser Seufzer berechtigt war denn sie glaubte nicht recht daran das Asuka
ihrem Vater verzeihen würde. Sie wusste nur zu gut wie schwierig Asuka war. Aber sie sagte lieber nichts dazu um ihm nicht schon von vor herein alle Hoffnungen zu nehmen. "Ich
wünsche ihnen viel Glück." Sagte Misato. Er stand auf und küsste galant ihre Hand. "Danke, das werde ich sicher brauchen. Ich lasse ihnen meine Karte hier und hoffe das wir
in Kontakt bleiben." "Sicher." Nickte Misato. "Ich komme morgen wieder und besuche Asuka. Bis bald." Meinte er noch und ging. Misato sah ihm hinterher und sah das er in ein ziemlich
teures Auto stieg. >Hm, er scheint nicht gerade arm zu sein.< dachte Misato denn auch sein Anzug war nicht einer von der Stange gewesen. Ein Blick auf seine Visitenkarte
bestätigte Misatos Verdacht. Denn dort stand Lord Carlos Robert Langley, Präsident der Langley GmbH & Co KG
Am Abend stöberte Misato etwas im Nerv Computer herum und hatte schließlich einige Daten über Asukas Vater gefunden. Er stammte aus einem alten Adelsgeschlecht und die
Langley Werke gehörten ihm. Dort wurden Computer Programme und Mikrochips entworfen und getestet. Es war eine der führenden Computerfirmen in ganz Europa mit modernsten
Forschungslaboren. Nur die besten Computer Spezialisten von der ganzen Welt arbeiteten in seinen Firmen die ihren Sitz ebenfalls in aller Welt hatten. Sein Imperium war unvorstellbar
riesig und der Umsatz ging in die Millionenhöhe. "Hm, ein reicher Mann dieser Lord." Murmelte Misato. Doch all sein Geld half ihm im Kampf um seine Tochter sicher nicht weiter.
Misato beneidete ihn auf jeden Fall nicht darum. Es war ihr schwer gefallen am Nachmittag nichts zu Asuka zu sagen die fröhlich plappernd von der Schule kam. Misato sah sie nur eine
Zeitlang schweigend an bis Asuka fragte: "Ist was oder warum guckst du mich so komisch an?" "Äh was? Nein, es ist nichts." Stotterte Misato vor sich hin.
Am nächsten Tag, als Asuka aus der Schule kam, schickte Misato Shinji unter einem Vorwand in die Stadt. Misato selber war schon völlig aufgeregt auch wenn es sie eigentlich gar
nichts anging. Aber sie war für Asuka verantwortlich, sie arbeitete mit ihr und war ihr Vormund, drei Dinge die sie in gewisser Weise an Asuka band. Da klingelte es auch schon an der
Tür und Misato öffnete. Der Lord stand davor und sah auch heute auch wieder sehr gut aus. "Guten Tag Fräulein Katsuragi. Sie sehen heute wieder wunderschön aus." Sagte
er in vollendetem Charme. "Kommen sie rein, Asuka ist auch schon da." Sagte Misato die bei diesem Kompliment wie ein Schulmädchen errötete. Sie führte ihn ins Wohnzimmer wo
Asuka vor dem Fernseher saß und Chips aß. Aber als sie ihren Vater sah blieb ihr buchstäblich der Bissen im Halse stecken und sie hustete. "Was willst du denn hier?" rief
Asuka dann und ihr hübsches Gesicht verfinsterte sich. "Guten Tag Asuka, wie geht es dir?" fragte er. "Geh! Verschwinde sofort! Ich will dich nicht sehen." Rief Asuka
bitterböse. "Asuka, bitte beruhige dich. Hör deinen Vater doch erst mal an." Meinte Misato. Aber nun ergoss sich Asukas Zorn über Misato. "Du hast davon gewusst? Und mich
in diese Situation gebracht? Ich hasse dich, Dich und diesen...diesen....Verräter. Lasst mich in Ruhe." Jetzt schrie Asuka lauthals, sprang auf und rannte in ihr Zimmer.
Nach dem sie die Tür zugeschmissen hatte herrschte für ein paar Minuten Stille bis Lord Langley seufzte. "So in etwa habe ich mir das schon gedacht." Meinte er. "Ich glaube e
ist besser wenn sie jetzt gehen und vielleicht morgen wiederkommen. Dann hat sie den ersten Schock sicher verdaut." Meinte Misato. Lord Langley nickte. "Ja, besser ist es wohl.
Entschuldigen sie bitte das ich ihnen so viele Unannehmlichkeiten mache." "Das ist schon in Ordnung." Lächelte Misato. "Und ich möchte mich auch noch dafür bedanken das sie
sich in der Zeit um Asuka kümmern. Meine Tochter ist ja nun nicht gerade sehr umgänglich." Schmunzelte er. "Nun ja, es ist nicht immer leicht aber Asuka weiß wie weit sie
bei mir gehen kann. Alles lasse ich mir auch nicht gefallen." Meinte Misato lachend. Was immer auch in der Vergangenheit geschehen sein mochte, ihr gefiel dieser Mann. Als er gegangen war
ging Misato zu Asukas Zimmer und klopfte, dann meinte sie: "Asuka, ich komme jetzt rein." Asuka lag auf dem Bett, den Kopf in das Kissen vergraben. "Was willst du?" fragte Asuka
angriffslustig. "Jetzt sei doch nicht so abweisend. Ich kann verstehen das du dich überrumpelt fühlst aber er ist immerhin dein Vater. Hör dir doch an was er zu sagen hat."
Versuchte Misato zu vermitteln. "Er hat meine Mutter und mich im Stich gelassen wo wir ihn am nötigsten brauchten. Aber nein, seine neue Liebe war ja wichtiger. Er hat nur an sich
gedacht und an uns kein bisschen. Ich hasse ihn." Rief Asuka und vergrub ihren Kopf wieder im Kissen. Misato seufzte und ließ sie dann in Ruhe.
Shinji wusste zwar nicht genau was vorgefallen war aber er merkte gleich das die Stimmung schlecht war. "Was ist passiert?" fragte er Misato vorsichtig. "Asukas Vater ist gekommen um sie
zu sehen. Und Asuka hat es nicht gerade gut aufgenommen. Lass sie am besten in Ruhe, sie muss erst ihre Gedanken ordnen." Antwortete Misato. "Mach ich." Nickte Shinji der ja genau wusste
wie es war plötzlich wieder ein Elternteil zu haben das jahrelang nichts von einem wissen wollte. Asuka schlief in dieser Nacht nicht. Sie starrte an die Decke und war tief in
Gedanken versunken. >Was will er denn nur hier? Jahrelang hat er sich nicht um mich gekümmert und nur seine neue Familie im Kopf. Und plötzlich erinnert er sich wieder an
mich? Ich will ihn nicht mehr sehen, ich ertrage das nicht.< dachte sie. Plötzlich merkte sie das ihr die Tränen über die Wangen liefen und trotzig wischte sie sie weg.
>Ich will nicht weinen, er ist es gar nicht wert.< dachte sie und versuchte zu schlafen. Doch die wildesten Träume störten ihren Schlaf und am Morgen fühlte sie sich
als wäre sie tausend Kilometer weit gelaufen. "Du siehst schlecht aus, ist dir nicht gut?" fragte Misato besorgt die gerade vom Nachtdienst zurück gekommen war. "Mir geht e
gut." Knurrte Asuka. "Am besten bleibst du zu Hause." Meinte Misato. "Pöh, das wäre ja noch schöner. Denk bloß nicht das dass plötzliche Auftauchen meines Vater
mein Seelenleben durcheinander bringt. Ich gehe zur Schule wie immer und wenn es mich umbringt." Rief Asuka gereizt, packte ihre Tasche und rauschte aus der Wohnung.
Misato seufzte "Kinder." Stöhnte sie und ging dann zu Bett. In der Zwischenzeit musste Shinji sich beeilen damit er Asuka folgen konnte denn sie rannte als wäre der Teufel
hinter ihr her. "Warum rennst du denn so? Wir haben doch noch Zeit." Keuchte er. "Ich renne wenn es mir passt, wenn du nicht mitkommst, dein Pech." Rief sie. Völlig außer Atem
kam Shinji in der Klasse an und Toji fragte verwundert: "Verfolgt dich einer und warum rennst du wie vom Teufel gejagt?" "Er hat Sehnsucht nach der Schule." Grinste Kensuke. "Asuka ist
zur Zeit nicht gut drauf, ihr lang verschollener Vater ist hier aufgetaucht und das nimmt sie ziemlich mit. Nur äußert sich das bei ihr nicht in Tränen sondern in Wut."
Antwortete Shinji. Auch Asukas Freundin Hikari sah Asuka an und fragte: "Was ist mit dir?" "Nichts." Knurrte Asuka. "Aber etwas stimmt doch nicht mit dir." Hakte Hikari nach. "Wie
würdest du dich fühlen wenn deine Mutter schwer krank ist und dein Vater nichts anderes zu tun hat als sich eine neue Frau zu suchen und sie zu heiraten weil das alte Leben
unbequem geworden ist? Und sich deine Mutter im Zimmer erhängt weil sie es vor Kummer nicht mehr ausgehalten hat und du sie als erste findest? Und dann kommt dein Vater nach Jahren
wieder und will plötzlich mit dir anbandeln? Das kotzt mich an." Rief Asuka. Hikari machte große Augen. "Das ist dir passiert? Du hast nie etwas davon erzählt?" "Ich bin
auch nicht stolz auf meine, ach so tolle und heile, Familie. Ich wollte es vergessen und ich hätte es auch bald geschafft wenn mein Vater nicht jetzt aufgetaucht wäre. Er hat
diese schreckliche Ereignisse wieder aufgewühlt, ich hasse ihn dafür." Meinte Asuka.
Drei Tage später tauchte Lord Langley in Asukas Schule auf, von Misato hatte er erfahren wann diese Schulschluss hatte. Als die Klingel das Ende des Schultags einläutete
staunten die Kinder nicht schlecht in was für einem riesigen Auto der Lord vorgefahren war. "Ein Rolls Royce, klasse." "Der muss ja reich sein." "Was will der bloß hier?" "Oh,
sogar mit Chauffeur." So wisperten alle durcheinander." Eine aber war nicht sehr erfreut, Asuka. "Was tust du hier? Warum lässt du mich nicht endlich in Ruhe." Fauchte sie ihren
Vater an. "Asuka, bitte. Ich will doch nichts weiter als das du mich anhörst. Ich weiß das du böse, enttäuscht und abweisend bist aber ich bin dein Vater und ich
glaube ich habe das Recht das du dir meine Seite der Geschichte anhörst. Lass uns essen gehen, ich habe einen Tisch im Hyatt Hotel bestellt." Einen Augenblick überlegte Asuka,
dann nickte sie. "Ist gut." Als sie im Auto saßen fragte Asuka: "Was ist das denn bloß für ein protziger Schlitten? Kannst du dir das wirklich leisten oder willst du mir
nur imponieren." Lord Langley lachte. "Keine Angst, ich nage morgen nicht deswegen am Hungertuch." Auch das Hotel in dem sie aßen war riesig. Alles war aus Gold und Marmor und man
behandelte Lord Langley mit großer Zuvorkommendheit und Respekt. "Langley, ich habe einen Tisch für zwei reserviert." Sagte er zum Oberkellner. Er persönlich führte
sie zum Tisch. "Da bin ich hier mit meiner Klein Schulmädchen Uniform wohl nicht grad passend angezogen." Meinte Asuka leise beim Anblick des ganzen Prunks.
"Mach dir mal keine Sorgen, in meiner Gesellschaft wird keiner es wagen ein abfälliges Wort zu äußern." Lächelte er. Misstrauisch sah Asuka ihn an. "Bist du wirklich
so ein hohes Tier? Als ich euch damals verließ war deine Firma gar nicht so groß." "Nun ja, in den vergangenen Jahren habe ich einiges an Arbeit in die Firma gesteckt und nun
habe ich, ohne anzugeben, ein großes Imperium aufgebaut. Nur hat mir mein Lord Titel nicht dabei geholfen, er war nur eine nette Zugabe." Meinte er. "Schön für dich."
Meinte Asuka. Der Ober brachte die Karte und Asuka studierte sie gründlich. "Da stehen nicht mal Preise hinter den Speisen." Bemerkte sie. Ihr Vater musste schmunzeln, in manchen
Dingen mochte Asuka schon sehr erwachsen sein aber manchmal war sie eben noch ein Kind. "Ich denke mal, wer hier zu essen pflegt der muss nicht gerade aufs Geld sehen." Sagte er. "Scheint
mir auch so." nickte Asuka. Sie entschied sich für einen Hummersalat als Vorspeise, Entenbrust in Weißweinsoße und als Dessert Mouseé au Chocolat. Asuka durfte ein
Glas Wein mit ihrem Vater trinken. "Hm, ich hoffe du denkst nicht das du mich um den Finger wickeln kannst." Warnte Asuka der es allerdings vorzüglich schmeckte. "Ich weiß und
das will ich auch gar nicht. Aber ich freue mich das du wenigstens zu hören möchtest. Wie geht es dir? Was machst du so? Erzähl mir doch ein bisschen von dir." Fragte
er.
"Nun, nach meinem Weggang kam ich zu Pflegeeltern die ganz okay waren. Ich bin ziemlich intelligent so das ich letztes Jahr meinen Abschluss an der Universität in Deutschland machte.
Tja, und dann wurde ich zur EVA Pilotin auserwählt und ausgebildet. Nach der Ausbildung, in der ich übrigens wieder sehr gut war, kam ich hier nach Japan. Jetzt wohne ich bei
meiner Vorgesetzten, Major Katsuragi. Shinji, auch ein EVA Pilot, wohnt auch dort und unser Zusammenleben klappt ganz gut. Ich gehe, trotz meines Uni Abschlusses, zur Schule denn in Japan
gelten andere Regeln als in Deutschland. Hier ist alles etwas strenger. Ziemlich unspektakulär mein Lebenslauf, nicht wahr? Da ist deiner sicher besser gewesen." Die letzten zwei
Sätze hatte Asuka ziemlich schnippisch gesagt. "Nun, ich habe viel in meine Firma investiert, Zeit und Arbeit. Und jetzt kann ich mit Stolz sagen das es ein gut gehendes Unternehmen
ist." Lächelte er. "Und deine Frau?" fragte Asuka. "Elena ist leider vor einem halben Jahr gestorben, sie war schwer krank. Ich bin nicht nur wegen dir hier hergekommen sondern auch
wegen Marco. Du kennst ihn ja noch nicht gut aber vielleicht können wir ja mal zusammen was machen. Er geht auf die Uni hier." Erzählte der Lord. "Also, als kleine
glückliche Familie oder wie soll ich das verstehen?" fragte Asuka erregt. "Asuka, nun geh doch nicht gleich wieder in die Luft. Das wir keine heile Familienidylle haben ist mir klar
aber ich möchte wenigstens versuchen wieder eine kleine Annäherung herbei zuführen. Du bist trotz allem meine Tochter und ich möchte dir beweisen das ich dich liebe."
Beschwichtigte der Lord.
"Das fällt dir reichlich spät ein oder nicht? Erst nachdem deine Frau gestorben ist und auch Marco nicht bei dir ist, kommst du auf die Idee wieder mit mir anzubändeln. Nur
weil du dich einsam fühlst. Das ist sehr egoistisch." Meinte Asuka. "Ich hab in all den Jahren immer an dich gedacht und darunter gelitten das du mich für einen schlechten
Menschen hältst. Aber du hattest damals, als du Elena und mich verlassen hast und zu deinen Pflegeeltern gekommen bist, rigoros gesagt das du keinen Kontakt zu uns willst. Ich habe
diesem Wunsch, oder eher gesagt Befehl, entsprochen auch wenn es mir schwer gefallen ist. Aber ich dachte wenn einige Jahre vergangen sind würdest du mich vielleicht verstehen. Du
bist noch jung und in einem Alter wo man sehr stur ist aber ich bin immer noch voller Hoffnung das du meine Gründe zur Scheidung mit deiner Mutter irgendwann verstehst." Antwortete
der Lord. Asuka sagte nur: "Ich will jetzt nach Hause." Ihr Vater nickte und setzte Asuka bei Misato ab. Zum Abschied gab der Lord Asuka seine Karte und sagte: "Ruf mich jederzeit an
okay? Ich bin Tag und Nacht für dich da, bitte, sei nicht zu stolz um davon Gebrauch zu machen." Asuka nahm sie und sah dem abfahrenden Auto hinterher. Seufzend ging sie in
Haus.
Misato war zu Hause und es brannten ihr tausend Fragen auf den Lippen. Aber nur ein Blick in Asukas Augen und sie tat es nicht. In ihrem Blick war eine Mischung zwischen Wut,
Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit. Asuka ging schweigend in ihr Zimmer und von da an herrschte völlige Stille. Aber trotzdem musste Misato kurz bevor diese schlafen ging noch
einmal zu ihr hinein schauen. Asuka lag im Bett und starrte an die Decke. "Wie geht es dir?" fragte Misato leise. "Gut." Meinte Asuka kurz und knapp und doch hörte Misato genau
heraus das es nicht so war. "Ich sage dir jetzt genau das gleiche was ich Shinji damals gesagt habe als er sich mit seinem Vater treffen sollte. Du solltest nicht vor deinem Vater davon
laufen. Er hat sicher Fehler gemacht aber Fehler macht schließlich jeder. Du hast schon deine Mutter verloren, willst du deinen Vater auch noch verlieren? Ich habe auch keinen Vater
mehr und habe mich zu seinen Lebzeiten nicht gut mit ihm verstanden. Heute weiß ich das ich ihn nur falsch verstanden habe aber das habe ich zu spät eingesehen. Ich werfe mir
heute oft vor das ich mich nie mit ihm ausgesprochen habe. Mach nicht den gleichen Fehler wie ich, Asuka." Meinte Misato und verließ das Zimmer.
Asuka hatte nichts gesagt aber plötzlich liefen ihr die Tränen über die Wangen. >Das ist schon das zweite Mal in kurzer Zeit das ich weinen muss. Was ist nur mit
mir?< dachte sie. "Ich bin stark und lasse mich von niemanden unterkriegen." Rief sie dann und zog sich die Decke über den Kopf. In der Schule wunderten sich die
Klassenkameradinnen. Den Asukas Stimmungszustand wechselte sich häufig. Mal war sie schweigsam und abwesend und mal war sie aufbrausend und in ihren Äußerungen ziemlich
gemein. Vor allem über die ruhige Rei ergoss sich oftmals ein heftiger Wutausbruch. Aber diese konnte im allgemeinen gut damit umgehen und ignorierte Asukas Gemeinheiten. "Mein Gott,
sie ist noch unerträglicher als sonst, was ist denn bloß los mit ihr?" fragte Toji eines Morgens genervt. "Ja furchtbar ist das. Heute habe ich sie im Turnunterricht au
versehen gerempelt und da ist sie ausgerastet als wollte ich sie umbringen." Nickte auch Kensuke. Aber Shinji hatte die Erklärung. "Ihr Vater ist wieder in der Stadt aufgetaucht und
sie hat wohl ein ziemlich traumatisches Verhältnis zu ihm. Sein auftauchen hat sie ziemlich aufgewühlt und deshalb ist sie so unausstehlich. Geht ihr besser aus dem Weg." Meinte
er.
Ihre Klassenkameradinnen sahen in ihr nichts weiter als ein aufbrausendes Mädchen das gern gemein war aber in Wirklichkeit war Asuka nur ein einsames Mädchen das mit ihrer
Vergangenheit nicht zurecht kam, es nach außen hin aber nicht zeigte. Keiner sollte ihre Unsicherheit sehen, sie wollte doch so gern stark sein. Die einzige die versuchte an sie
heran zu kommen war Hikari. "Du weißt ja das ich deine Freundin bin. Wenn du etwas loswerden willst dann bin ich da um dir zuzuhören okay?" fragte sie. "Ja danke." Nickte
Asuka. Zwei Tage später lud Asukas Vater seine Tochter ein um sein neues Haus zu sehen. "Marco wird auch da sein, ich würde mich freuen wenn du kommst. Sag Bescheid und ich
schicke einen Wagen vorbei." Sagte er. "Hm, gut dann gucke ich mir die Hütte mal an." Nickte Asuka. Der Wagen war natürlich mit Chauffeur der sich vor Asuka verbeugte. "Ich bin
ihr Fahrer, Geoffrey, und bin beauftragt sie sicher und wohlbehalten zu Lord Langley zu bringen." Sagte er. "Oha, was für eine schöne Ausdrucksweise. Ich bin entzückt mich
in ihre Hände zu begeben." Antwortete Asuka die sich insgeheim köstlich über den steifen Geoffrey amüsierte. Die Fahrt dauerte etwas da das Haus von Lord Langley etwa
außerhalb lag. Dort angekommen staunte Asuka nicht schlecht. Das Haus glich einem Palast mit allem was das Herz begehrte.
Zuerst fuhren sie durch ein großes schmiedeisernes Tor das automatisch geöffnet wurde. Dann glitt die Limousine über einen langen Kiesweg und an den Seiten wuchsen hohe
gewaltige Bäume. Das Haus war schneeweiß mit einer großen Flügeltür, daneben sorgfältig angelegte Blumenbeete. Aus der Tür kam jetzt ein
Hausmädchen das fein heraus geputzt in einer hübschen Uniform anzusehen war. "Guten Tag Miss Langley, ihr Vater erwartet sie bereits." Sagte sie mit einem lächeln. "Oh man,
so viel Vornehmheit kenn ich nur aus dem fernsehen." Das Hausmädchen führte sie durch das innere des Hauses und Asuka kam aus dem staunen nicht heraus. Alles war in Marmor
gehalten mit altgriechischen Statuen und großen Spiegeln. An den Wänden hingen Porträts von berühmten Kriegsherrn und anderen Berühmtheiten. Asukas Vater war
draußen auf der Terrasse die riesig war. Dahinter ergoß sich ein großer parkartiger Garten mit Bäumen, Sträuchern und Blumen jeder Art. Natürlich
gehörte auch ein großer Pool zu der Ausstattung. "Hallo Asuka, bist du gut hergekommen?" begrüßte er seine Tochter. Widerwillig musste Asuka zugeben das er
großartig aussah. Heute trug er keinen Anzug sondern Freizeitkleidung bestehend aus kurzen Kaschmirshorts und einem sportlichen Hemd mit kurzen Ärmeln. Dazu seine perfekt
gestylten Haare mit den leicht ergrauten Schläfen, er war ein sehr gutaussehender Mann in den besten Jahren.
"Ja, dein Geoffrey hat mich gut hergefahren." Grinste Asuka. "Gut, und wie gefällt dir nun mein neues Heim?" "Ähm ja, gewaltig, ist das der richtige Ausdruck dafür?" fragte
Asuka. Ihr Vater lachte. "Ja, das ist es wohl. So, darf ich dir Marco vorstellen? Sehr oft habt ihr euch ja noch nicht gesehen." "Hallo Asuka, man du bist ja eine richtige Schönheit
geworden." Rief er, nahm ihre Hand und schüttelte sie. Ihr Halbbruder sah ebenfalls umwerfend aus. Groß, schlank, durchtrainiert, mit dichtem braunen Haaren, schönen
strahlend blauen Augen und einer Ausstrahlung die vor allem dem weiblichem Geschlecht sicher gefiel. "Hallo, ich freue mich dich zu sehen." Nickte Asuka. "Kommt, wir wollen Kaffee
trinken." Meinte Lord Langley. Der Kaffeetisch war liebevoll gedeckt und Asuka bewies einen gesunden Appetit. "Na, bei deiner Figur kannst du es dir ja auch leisten." Schmunzelte ihr
Vater. "Allerdings, eine EVA Pilotin muss immer fit sein." Nickte Asuka. "Ach ja, davon habe ich auch schon gehört. Ich gebe zu, ich war etwas entsetzt als ich hörte das du
einen 40 hohen Kampfroboter steuerst. Ich wusste ja schon früher davon aber ich habe mich erst jetzt richtig damit befasst." Sagte der Lord. "Keine Angst, ich habe in Deutschland ein
hervorragendes Training gehabt und einen guten Lehrer. Ich bin sehr ehrgeizig und erreiche hohe Synchronwerte bei den Tests. Und auch im Kampf bin ich sehr gut, ob im Angriff oder der
Verteidigung. Du musst nur mal Misato fragen, die bestätigt es dir." Sagte Asuka stolz.
"Dann gehe ich wohl recht in der Annahme das dass Wohl der Menschheit in deinen Händen liegt?" fragte Marco beeindruckt. "Nun ja, das ist schon richtig. Aber es gibt auch noch zwei
andere Children die mir im Kampf gegen die Engel zur Seite stehen. Rei ist zwar komisch und Shinji ein Weichei aber was solls, bis jetzt haben wir ganz gut miteinander harmoniert." Sagte
Asuka. "Trotzdem bin ich besorgt. Das ganze ist sehr gefährlich und kein Spiel." Meinte der Lord. "Das weiß ich Vater, aber ich bin nun mal auserwählt und kein anderer
kann es tun. Hauptsache es gibt jemanden der den Kampf aufnimmt. Ich werde es solange tun bis die Engel entweder aufgeben oder bis ich sterbe, basta." Sagte Asuka bestimmt. "Soweit wird
es hoffentlich nicht kommen." Seufzte der Lord. "Meine kleine Schwester, die große Kämpferin der Menschheit, das finde ich toll." Lachte Marco. "Das ist eine ernste Sache und
darüber spaßt man nicht." Meinte Asuka ernst. "Nein, nein so meinte ich das auch nicht. Ich finde das wirklich toll. Andere Mädchen in deinem Alter hätten Angst
davor." Meinte Marco. "Ich bin eben anders." Erwiderte Asuka. "Kommt, ich zeige euch nun den Rest des Hauses." Meinte Lord Langley.
Auch oben war alles so eine Pracht wie unten, die Schlafzimmer waren groß und hell und geschmackvoll und gemütlich eingerichtet. "Diese beiden Zimmer habe ich für euch
vorgesehen. Ihr könnt immer kommen wann ihr wollt." Meinte Lord Langley. "Hm, das wäre eine Überlegung wert. Hier ist es jedenfalls tausend mal besser als im
Studentenheim." Lachte Marco. "Darf ich hier auch mal ein paar Freunde mitbringen?" fragte Asuka. "Aber sicher, das Haus ist groß genug. Ich bin ja leider auch oft unterwegs und
nicht oft hier aber fühlt euch bitte immer wie zu Hause. Auch wenn ich nicht da bin dürft ihr immer hierher kommen. Nur, lasst das Haus bitte stehen." Lachte Lord Langley. Al
Asuka am Abend wieder bei Misato eintraf kam ihr die Wohnung, im Gegensatz zu dem Haus ihres Vaters klein und winzig vor. "Na Asuka, wie wars denn?" fragte Misato die sich gerade zu ihrem
Nachtdienst fertig machte. "Nicht schlecht. Das Haus ist eine Wucht, mein Halbbruder sehr hübsch und mein Vater war so wie ich mir immer einen Vater gewünscht hab." Meinte Asuka
kurz und knapp. "Hört sich sehr gut an. Wirst du jetzt öfter zu ihm fahren?" fragte Misato. "Hm, mal sehen, vielleicht. Ich gehe schlafen, gute Nacht." War Asukas Antwort. Aber
auch wenn Asuka es leichthin gesagt hatte, Misato spürte das eine Annäherung zwischen ihr und dem Lord stattgefunden hatte. >Hoffentlich wirst du glücklich.< dachte
Misato lächelnd.
In den nächsten Tagen war der Lord für einige Tage geschäftlich unterwegs und Asuka hielt sich in seinem Haus zum schwimmen auf. Gerade hatte sie es sich in ihrem Bikini
bequem gemacht da kam Marco auf die Terrasse. "Oh hallo Schwesterchen, du auch hier? Auch Lust dich etwas abzukühlen?" fragte er lachend. "Ja genau. Wenn man schon einen Vater mit
einem großen Pool hat, sollte man das auch ausnutzen." Nickte Asuka. "Was dagegen wenn ich dir Gesellschaft leiste?" fragte Marco. "Nein mach ruhig." Meinte Asuka. Marco zog sich
aus und Asuka sah ihm interessiert zu. Er sah in seinen engen Badeshorts sehr gut aus und mit einem athletischem Kopfsprung hechtete er in die blauen Fluten. "Komm doch auch rein
Schwesterchen, das Wasser ist herrlich." Rief er. Sie tat es und sagte zu ihm: "Sag nicht immer Schwesterchen zu mir, ich heiße Asuka." Es war ihr irgendwie nicht recht das dieser
hübsche junge Mann sie nur als kleine Schwester sah. "Okay Asuka." Nickte er. "Wie alt bist du eigentlich?" fragte Asuka. "Ich bin gerade 21 Jahre alt geworden und du?" "Ich bin
fünfzehn." Gab Asuka widerwillig zu. "Und schon so hübsch? Du scharst sicher ziemlich viele Verehrer um dich oder?" grinste Marco. "Pöh, als würden mich diese
kindischen Jungs interessieren. Ich bin viel reifer und erwachsener als die Jungs in meiner Klasse. Was ist dein Studienfach?" fragte Asuka. "Ich studiere Betriebswirtschaft, denn ich
möchte einmal die Langley Werke übernehmen wenn unser Vater einmal nicht mehr dazu in der Lage ist." Informierte Marco.
"Ist sicher nicht leicht das riesige Imperium unseres Vaters zu führen." Meinte Asuka. "Nein, sicher nicht deshalb investiere ich jede freie Minute in mein Studium. Ich habe für
eine Freundin leider keine Zeit auch wenn es schade ist, jetzt nachdem ich dich kennen gelernt hab." Zwinkerte Marco ihr zu. "Und eigentlich sind wir doch gar keine richtigen
Geschwister." Lächelte Asuka und beugte sich vor. Marco zögerte kurz und dann küsste er Asuka. Und schon waren die beiden in eine heftige Knutscherei vertieft. "Man, da
machst du wohl auch nicht zum ersten Mal oder?" fragte Marco. "Nein, es gab da schon den ein oder anderen Jungen. Ich bin schließlich kein kleines Kind mehr auch wenn ich erst
fünfzehn bin." Antwortete Asuka. "Das sehe ich." Meinte Marco und musterte das Dekollete von Asuka und auch der Rest war sehr ansprechend. "Komm." Sagte Marco und stieg aus dem Pool.
Asuka folgte ihm ins Haus und nach oben in sein Zimmer. Er zog sie aufs Bett und küsste sie weiter. Asuka gefiel das denn er konnte sehr gut küssen. Er öffnete das Oberteil
ihres Bikinis und seine Hände strichen sanft über ihre Brüste. Asuka gefielen seine Berührungen und ließ es sich gefallen das sein Mund von ihren Brüsten
über den Bauch wanderten und auch das er ihr das Höschen abstreifte. "Echter Wahnsinn." Hauchte er als er seinen Blick über ihren Körper wandern ließ.
"Ja, nicht schlecht, nicht wahr." Lächelte Asuka. "Ich nehme mal an du hast noch nicht mit einem Jungen geschlafen?" fragte Marco. "Nein aber jetzt werde ich es gleich erleben, mach
weiter." Flüsterte Asuka. Er zog sich die Badehose aus woraus er ein Kondom zog. "Allzeit bereit." Grinste er, beugte sich über Asuka und schon spürte sie ihn in sich
eindringen. Zuerst tat es weh aber der Schmerz war nur von kurzer Dauer, danach war es wunderschön denn Marco war vorsichtig und zärtlich. Eine Weile erlebten die beiden
vollkommendes Glück bis beide zusammen zum Höhepunkt kamen. Etwas atemlos blieben sie eine Weile liegen bis Asuka zufrieden sagte: "Hey, das war super." "Oh danke." Lachte
Marco. "Aber du bist dir darüber im klaren das dass unter uns bleiben muss? Denn ich denke nicht das unser Vater das billigen würde." "Also ich schweige wie ein Grab." Nickte
Marco. "Gut, dann sind wir uns ja einig." Meinte Asuka und die beiden kühlten sich erst mal im Pool ab. Hochzufrieden kam Asuka am Abend zu Misato zurück. "Na, wie war dein
Tag?" fragte Misato. "Das war der beste Tag meines Lebens." Rief Asuka mit zufriedenem Gesichtsausdruck. Sie hielt sich jetzt öfter bei ihrem Vater auf und freute sich auch wenn er
mal da war. "Gefällt es dir denn bei mir?" fragte er eines Tages als er mit Asuka alleine war. "Ja, es ist schön hier." Nickte Asuka. "Ich freue mich sehr das du mich wieder
magst. Ich werde versuchen unsere verlorenen Jahre wieder gut zu machen. Du sollst all die Möglichkeiten haben die auch Marco hat. Wenn ich eines Tages nicht mehr da bin wirst du gut
abgesichert sein, das habe ich schon testamentarisch festgelegt." "Hm, nicht schlecht, danke." Meinte Asuka. "Aber nicht nur materielle Werte sollst du erhalten, ich möchte auch gern
an deinem Leben teilnehmen. Und ob du bei mir wohnen möchtest oder bei Frau Katsuragi, ich werde Kontakt halten." Meinte der Lord.
Und auch wenn Asuka es nicht zugeben wollte, ihr Vater gefiel ihr von Tag zu Tag besser. Sie hatte sicherlich auch Fehler gemacht und sie sah eine gute Zukunft mit ihrem Vater...
ENDE
Copyright of the Charakter by GAINAX / Text by Nicole Fritz