<Woher haben wir unser Wissen? ... es waren Erzählungen und Dokumente.... doch immer.... könnte das sein?>
"Wir ..." Kenji wurde von einem lauten Knall unterbrochen und das Einzige was Kenji sah war ein heller Lichtblitz,. bevor er bewusstlos zu Boden sank.
"Wachen sie auf!" Kenji öffnete die Augen. Sein Kopf schmerzte und er sah sich dem blonden Agenten gegenüber sah, welchen er im Zug getroffen hatte. Er saß auf einen
eisernen Stuhl, seine Hände und Füße waren durch magnetische Ringe gefesselt. Sein Körper war von dem Betäubungsblitz immer noch Taub und es viel ihm schwer
seine Augen offen zu halten. "Kenji Nishikubo!" Kenji erkannte die Stimme, es war Renè Dalton "Ein ausgezeichneter und anerkannter Archäologe. Eine lupenreine
Personalakte."
"Warum...." brachte Kenji schwach hervor "Für wie blöd halten sie uns eigentlich? Sie hatten grade mal 5 Flugstunden, das war ja eine sehr nette Geschichte aber sehr
unglaubwürdig. Das war der erst Fehler, doch dann geben sie auch noch diese Unsummen für Frauenkleider aus! Also dümmer hätten sie sich nun wirklich nicht anstellen
können."
Der Mann grinste hämisch und Kenji ließ den Kopf hängen "Was haben... sie ... mit.... ihr gemacht?" Renès Grinsen wurde noch breiter "Sie
interessieren sich also tatsächlich für den Engel, Nishikubo!" Kenji blickte auf "Das ist nicht der Punkt!" Renè sprang zurück, Kenjis Augen erschraken ihn. "Worum
geht es denn?" in Renès Stimme schwang nun Unsicherheit mit "Die Wahrheit!" ein leichtes Grinsen bildete sich wieder auf den Lippen des Agenten. "Was für eine Wahrheit?
Vielleicht nur diese Eine?
Das sie sich in ein schönes Gesicht verliebt haben?" Kenji schüttelte schwach den Kopf "Nein, ich war dort! NERV war nicht auf den Angriff
vorbereitet, es war ein Massaker. Die JSSDF hat..."
"Die Welt gerettet." unterbrach ihn Renè "Illusionen, Trugbilder, Suggestionen, nicht mehr. Sie ist ein Engel! Sie sollten es wissen, aber sie haben sich täuschen lassen! Sie
haben fast ihr ganzes Geld ausgegeben für diese Kleider. Sie waren blind vor Liebe " Kenji senkte sein Haupt
<kann das sein? Habe ich mich von ihr täuschen lassen? War Okiura.... hat sie ihn getötet?....>
"Was haben sie mit ihr gemacht?" traurig blickte Kenji auf "Nein! Senator Kawamori, hat einen öffentlichen Prozess angesetzt! Wir werden dann ja sehen, was dein Engel nun ist."
"Darf ich anwesend sein?" fragte Kenji "Ja, sie dürfen... Nein, Sie werden da sein!" Kenji lächelte als er diese Worte vernahm. Er fühlte wie er schwächer wurde und
schlief ein.
---
Ein Lichtstrahl,
erst allein,
dann zu Zweit
und immer mehr
Das Licht,
es weitet sich
es fühlt die Dunkelheit
mit Leben
Das Leben, es besteht
Doch es bleibt nicht,
es verändert sich
es wandelt sich
Die Veränderung
Der Wandel
Er bringt Macht
Und Kraft
Es entsteht die Gier
Große Gier
Diese Gier wird immer größer
So groß das sie sich selbst zerstört
Selbst wenn sie es täten
Sie wollen es so
Sie wollen sich vernichten
Ein Teil des Lebens
Unfehlbar und Allwissend
So wollen sie sein,
doch fehlerhaft und unwissend
so sind sie
Doch selbst in dieser Gier
Selbst in dieser Gier,
selbst dort besteht noch Hoffnung
ein neues Licht.
Ein Lichtstrahl,
erst allein,
dann zu Zweit
und immer mehr
Es bekämpft die Gier
Dieses neue Licht
Es verändert das Alte
Welches sich selbst zu zerstören begann
Ein Lichtstrahl,
erst allein,
dann zu Zweit
und immer mehr
Das Licht,
es weitet sich
es fühlt die Dunkelheit
mit Leben
...
so ist der Beginn
so ist die Geschichte
so ist die Verbindung von Ende und Beginn
---
Rei öffnete die Augen. Sie spürte ihren Körper nicht und ihr Blick war trübe. Sie erkannte nur verschwommen was um sie herum war. Sie erkannte nicht das ein dutzend
Geschütze auf sie gerichtet waren und ebenso wenig wusste sie, dass ihr Körper durch Kraftfelder und Stahlbänder gefesselt war. "Engel Ayanami! Verstehen sie mich?" Ihr
Trommelfell drohte zu zerreißen, die Stimme war gewaltig.
"Hai." Antworte Rei schwach "Wir warnen sie!
Sollten sie versuchen sich zu befreien, so werden sie auf der Stelle
vernichtet!" Ruhe kehrte ein, sie schienen darauf zu warten, dass sie reagiert. "Was wollen sie?" fragte Rei "Ein nettes Kleid, dass sie da haben! Doch was wollten sie eigentlich
erreichen?" Rei schwieg. Diese Frage wurde ihr nie gestellt.
<Was will ich?>
diese eine Frage, welche sie sich nie gestellt hatte. Sie kannte keine Antwort.
"Der Engel schweigt!" Ein Mann in weißen Kittel dreht sich zu einen Mann im feinen Anzug um. Viele Wissenschaftler arbeiteten in diesem Labor, wo sich die beiden Männer
aufhielten, auf einen großen Bildschirm war Rei zu sehen. "Wir werden warten!" Der Mann im feinem sah betrübt aus. "Senator, ich bitte um Entschuldigung, doch sie haben
für Morgen den Prozess angesetzt.
Wir sollten zu härteren Maßnahmen greifen." Der Senator drehte sich um "Nein! Wir werden ihr morgen den Prozess machen und auch dann da
Urteil fällen! Sie werden hie nicht weiter machen. Haben sie verstanden Professor?" Der Mann nickte. "Überwachen sie weiterhin alle ihre Werte, protokollieren sie alle Werte und
melden sie wenn etwas besonderes vorfällt."
Der Professor nickte wieder "Wollen sie mir etwas sagen?" Der Senator blickte ihn verwundert an "Darf ich offen sprechen?" der Professor
schaute ihn mit finsteren Augen an "Warum vernichten wir den Engel nicht sofort?" Der Senator seufzte "Es ist riskant, doch es wird mir sicher ewigen Ruhm einbringen und es ist doch
sicher auch für unsere Forscher interessant."
Der Professor grinste "Ich hatte so was vermutet und sie haben sicher recht! Für uns sind diese Daten sehr wertvoll" Der Senator
nickte und verließ dann, dass Labor.
Kenji erwachte und sah einen Arzt der ihm gerade eine Spritze gegeben hatte. "Was..."
"Der Prozess beginnt bald und es ist nötig das wir uns auf den Weg machen!" unterbrach ihn der Sicherheitsbeamte. Bevor Kenji etwas erwidern konnte wurde er von zwei Männern abgeführt.
Kenji wurde in einen großen Saal geführt. Es war Justitia, der Raum der Gerechtigkeit, das höchste Gericht der Welt. In der Mitte stand das große Podest, auf
welchen der Angeklagte präsentiert werden sollte. Der Sitz des Richters war in zehn Meter Höhe. Aber etwas war anders als sonst, dort wo sonst die Beobachter saßen, dort
waren nun Soldaten mit schweren Waffen.
Raketen-, Plasmawerfer und sogar ein Lasergeschütz ragte wie der Bote des Todes über den Soldaten. Er wurde zu seinem Platz geführt.
Er war verwundert, es saß auf der Bank der Zeugen. Doch er hatte keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Denn er sah wie sich auf dem Podest ein Loch öffnete und Rei
gefesselt auf einer Art Kreuz nach oben kam. Es dauerte nur wenige Momente bis sich auch der erwürdige Richter Schneider seinen Platz einnahm. Ein weiteres Podest wurde hochgefahren,
auf diesen stand eine in schwarz gekleidete Frau.
"Liebe Anwesende. Sehr geehrter Richter und alle Zuschauer." Begann sie zu sprechen "Wir alle wissen weshalb dieses Wesen hier ist. Sie
ist der Engel Ayanami, geschaffen von NERV um die Welt zu vernichten. Aber wir wissen nicht genau ob sie aus freien Willen gehandelt hat. Wir wissen auch nicht ob sie über einen
solchen verfügt und so wollen wir es nun herausfinden."
Die Frau ging auf das Podest auf dem auch Rei war, nachdem die beiden auf gleicher Höhe waren. "Der Engel wurde
sicherheitshalber ruhig gestellt und wird erst aufgeweckt wenn wir sie testen werden."
Kenjis Kopf wurde langsam klar und langsam schaffte er es den ganzen Raum zu überblicken.
<Das ist.... verdammt was haben die mir gegeben..... das ist doch ein Wahlkampf.... NEIN... das würde er nicht tun..... er glaubt daran.... es ist,
natürlich zwei Fliegen auf einmal. Er vollführt seine Gerechtigkeit und tut was für seine Ansehen.>
"Die Anklage ist im allgemeinen bekannt und so möchte Niemanden langweilen. Kommen" sie wartete einen Moment bevor sie weiter sprach "Um zu beweisen, dass sie leider immer noch ihre
Ziele verfolgt, rufe ich nun Kenji Nishikubo hier auf das Podest der Wahrheit."
Kenji schreckte auf, doch er wurde wieder überrumpelt als er von einen Gerichtsdiener über einen Steg zum Podest gebracht wurde. "Kenji Nishikubo! Sie kennen das Gesetz! Sind
sie bereit?" Kenji blickte auf den Boden, er war immer noch ein wenig benebelt und konnte nicht klar denken. "Ja" antwortete er schwach. "So setzt den Wächter der Wahrheit ein." Ein
Gerichtsdiener setzte Kenji einen kleinen Stirnreif auf.
"Wie sie wissen, eine Lüge wird durch den Wächter sofort gemeldet und eine Falschaussage wird mit einer
Lebenslänglichen Strafe belegt." Kenji nickte "Kenji Nishikubo, sie sind ein angesehner Archäologe, so gut wie alle kennen ihre Verdienste. Ihre Weste ist rein, doch nun haben
sie dies getan .... Warum?"
Kenji schaute auf "Weil wir alle getäuscht wurden!" ein raunen geht durch den Saal "Was meinen sie?" fragte die in schwarz gekleidete Frau, in ihrer
Stimme schwang ein Hauch von Sarkasmus "NERV wurde von der JSSDF angegriffen, doch NERV war nicht auf einen Kampf vorbereitet! Das war kein Kampf, sondern ein Massaker." Die Frau grinste
"Natürlich, das hat sie ihnen eingeredet, nicht wahr? Sehen sie? Er wurde durch Suggestionen getäuscht! Sie hat ihn manipuliert, um einen neuen Plan zu vollführen!" wieder
ging ein Raunen durch den Saal "Nein, dass...." Kenji ging in die Knie und der Reif auf seinen Kopf begann zu leuchten. "Das ist ein eindeutiger Beweis!" der Hammer des Richter
ließ Ruhe im Saal einkehren "Ich habe genug gehört! Sprach der Richter "Nun weckt sie auf! Sie soll...." eine Explosion erschüttert den Saal und man sah wie die Soldaten
und das Lasergeschütz in Flammen aufgingen.
Weitere Explosionen folgten und Panik brach im Saal aus. Kenji wusste nicht was geschieht, er konnte immer noch nicht klar aus den Augen
sehen, doch er hörte die Schrei, und Waffenfeuer. Ein heller Ton schreckte ihn auf und er sah wie ein Mann in einer weißen Uniform vor ihm stand. Er hatte Kenji durch einen
Energieschild vor einem Plasmastrahl gerettet.
"Los holt die beiden hier endlich raus!" brüllte der Mann "Wir haben keine Zeit mehr!" Er nahm seinen Schild zur Seite und feuerte mit
seiner Waffe eine kleine Rakete auf eine automatische Kanone, welche gerade einsatzbereit gemacht worden war. Kenji bekam dies alles nicht richtig mit. Er merkte nur wenig von den
schweren Feuergefechten und auch nicht das die Soldaten in weißer Uniform mittels Laserbrenner Rei befreiten und sich dann die Soldaten schnellstmöglich zurückzogen..
"Wie konnte das passieren? Wieso habt ihr sie nicht aufgehalten?" Der Senator sprang aus seinen Stuhl als er die Bilder auf seinen Bildschirm sah. "Es wurde praktisch alles sabotiert."
Sagte der Professor, mit dem er vor einer Weile über Rei gesprochen hatte. "Aber das kann nicht sein." ein Grinsen bildete sich auf dem Gesicht des Professors "Wir wussten doch, da
es genug aus der Verbanntenklasse gibt die diese Gelegenheit nutzen würden!"
Der Senator sah ihn mit einen finsteren Blick an "Aber das sind doch alles Lügen, oder?" der
Professor nickte "Selbstverständlich, doch da sie dies nicht einsehen wollen, machen sie nun einen Aufstand und sicher werden sie sich auf die Wahrheit des Engels berufen." Ein
seufzen war zu hören und der Senator schüttelte den Kopf "Dann wird es wieder Krieg geben." Der Professor wandte sich um "Das wird sich wohl nicht vermeiden lassen."
Kenji kam langsam wieder zu sich und das erste was er sah war eine weiße Zimmerdecke.
<Wo bin ich hier? Was geht hier eigentlich vor?...>
er richtete sich auf und wurde von der warmen Stimme einer jungen Frau empfangen "Freut mich das sie endlich wieder zu sich kommen." Kenji traute seinen Augen nicht, es war die junge
Verkäuferin, welche er ihm Beauty Lotus getroffen hatte.
"Was ....was machen sie... wo bin ich?"
"In einem unserer Lager." Er sah nach rechts und bemerkte einen jungen Mann welcher gerade hinein kam. "Wir sind ihnen zu Dank verpflichtet Kenji Nishikubo." Kenji stutzte "Was geht hier
eigentlich vor?"
Der Mann lächelte "Der Aufstand hat nun begonnen." Kenji verstand die Welt nicht mehr "Wie sie sicher wissen, gibt es bereits seit Jahrzehnten ein ständig wachsende
Unzufriedenheit."
"Ja, natürlich" warf Kenji plötzlich ein "Das erklärt einiges..... Verdammt war ich naiv! Ich..." er stoppte als er das Grinsen auf dem Gesicht des Mannes sah "Nein, sie
haben nur einfach gedacht. Mehr nicht!
Sie haben eben nicht alles hinterfragt.... wie sollten sie auch?"
"Lex tut mir leid zu stören aber wir haben Probleme mit der Sauerstoffversorgung." Der Mann seufzte "Ich komme sofort!" er blickte zur Verkäuferin "Miss Sorel, bitte
kümmern sie sich um ihn." ohne eine Antwort abzuwarten verlies er nun den Raum. "Nun gut, ich kenne mich zwar auch noch nicht so gut hier aus aber ich werde mich bemühen. Mein
Name ist Angélique Sorel."
Kenji schaute sie misstrauisch an "Warum haben die mir damals diese ganzen Kleider angedreht? " die Frau guckte verlegen "Nun es war eben mein Job und so
wie sie da standen wusste ich, dass sie mir jedes Kleid abkaufen würden." Kenji seufzte "Man kann mich eben leicht ausnutzen.... Rei.... wo ist sie?" die Frau lächelte "Sie
haben ihnen starke Betäubungsmittel gegeben.
Es dauert eine Weile bis sie wieder aufwacht." Kenji stand auf "Wo sind wir hier eigentlich?" Angélique stand ebenfalls auf "Wir
sind hier in Tokio." Kenji stutzte "Soll das ein Scherz sein?" fragte er skeptisch "Nein! Wir sind hier in einer Anlage. Sie wurde unter den Ruinen von Tokio gebaut und wir sind hier
sogar sicher vor dem Orionnetz."
Kenjis Augen weiteten sich "Aber wie..:" ein breites Grinsen bildete sich auf Angéliques Gesicht "Wir haben unsere Leute die uns die entsprechenden
Informationen gegeben haben. Unsere Anlagen sind so konstruiert worden, dass selbst das Orionnetz nicht in der Lage ist uns hier aufzuspüren." Kenji9 staunte "Aber das Netz ist doch
unüberwindbar!" die Frau schüttelte den Kopf "Vergiss jetzt mal alles was du zu wissen glaubst! Die Regierung hat viel erzählt und es entspricht nicht alles der Wahrheit."
Kenji senkte sein Haupt.
Beide schwiegen für eine Weile bis Kenji wieder zu sprechen begann "Wie lange sind sie inzwischen bi... naja hier halt?" die Frau grinste wieder "Genau 2
Stunden nachdem du bei mir eingekauft hast." Kenji stutzte "Glaubst du ich hätte das gemacht, wenn mir bekannt gewesen wäre, dass die dich bereits vollständig
überwachen?" Angélique lächelte "Aber wie?"
"Also das war so..." unterbrach sie ihn
--- Vor 5 Tagen ---
Angélique sah Kenji hinterher und schmunzelte. Sie wollte sich gerade wieder ihrer arbeit widmen als hinter ihr eine Stimme ertönte "Angélique Sorel. Drehen sie sich
nicht um! Eine einfache Frage.
Sie haben noch nie alles geglaubt was die Regierung verkünden ließ. Also ich habe nicht viel Zeit, Die Frage lautet ob sie bereit sind ihr
bisheriges Leben aufzugeben und dafür eine Wahrheit zu erfahren, an welche sie nicht einmal in ihren Träumen oder besser Alpträumen gedacht hätten." Sie schluckte.
"Ich verstehe nicht! Wer sind sie? Was wollen sie?" sie drehte sich um, doch sie konnte Niemand entdecken. "Sie sollten sich doch nicht umdrehen! Ist aber egal, wie gesagt ich habe nicht
viel Zeit!
Aber wenn sie mein Angebot annehmen werden sie erfahren was ihren Eltern zugestoßen ist und damit meine ich nicht den Unfallbericht, der keinen Sinn ergibt."
Angéliques Augen weiteten sich "Wer sind sie?" sie ließ ihre Blicke schweifen, doch sie konnte nichts entdecken, der Laden war leer. "Ich werde ihnen alles sagen, doch nur
wenn sie mein Angebot annehmen."
--- Ende Rückblick ---
"Und wie haben sie sich entschieden?" fragte Kenji als Angélique kurz stoppte. Einen Augenblick lang sah sie Kenji mit großen Augen an, doch dann begann sie zu lachen. "Habe
ich was falsches gesagt?" fragte Kenji unschuldig.
"Sag mal wie sollte ich den hier sein, wenn ich abgelehnt hätte?" Kenji errötete "Nun, ich ja,...."
"Miss Sorel! Rei Ayanami ist erwacht!" Angélique hörte wie auf Kommando auf zu lachen als die Durchsage kam. "Wir sollten sie dann mal besuchen. Ich werde dann genau
erzählen was in den fünf Tagen passiert ist."
"Fünf Tage?" fragte Kenji entsetzt "Ach ja für dich schien die Zeit viel kürzer, aber ja, ihr wart fünf Tage in der Gewalt der Regierung. Kenji schwieg während
ihn Angélique durch die Gänge führt.
[Bitte nicht lesen, wenn ihr Grausamkeiten nicht ertragen könnt]
"Sind die Testergebnisse bereits da?" der Professor stellte seine Frage an einen seiner Mitarbeiter im Labor. "Ihre Gehirn ist zu großen Teilen inaktiv!" ein Grinsen bildete sich
auf dem Gesicht des Professors "Können wir es wieder erwecken und für unsere Zwecke gebrauchen?" der Mitarbeiter lies seine Finger über die Tastatur sausen "Die Testwerte
sind positiv!" der Professor schien gelangweilt "Schön!
Geben sie mir Details!" der Mitarbeiter schluckte "Jawohl! Ihr Körper reagiert auf Kälte und Hitze normal. Da
gleiche gilt auch für die Reaktion auf elektronische Schocks.
Beim öffnen der Schädeldecke gab es auch keine Komplikationen und die Gehirnprobe hat auch nichts besondere
ergeben. Innere Organe sind wie die jedes Menschen, auch die eingeführten Sonden haben nichts ergeben, nur eines war interessant! Sie war Jungfrau" er drehte sich Grinsen zum
Professor um, "Soll das etwa witzig sein?" der Mitarbeiter drehte sich wieder um, als er in das kalte Gesicht des Professors sah. "Es tut mir Leid. Testergebnis lässt darauf
hindeuten, dass die entsprechenden Gene nur noch nicht erwacht sind." Der Professor sagte nichts weiter und verließ das Labor.
<Stümper>
Er holte einen kleinen Computer aus seiner Tasche. Auf dem kleinen Bildschirm war eine Liste mit Namen. Die Liste hatte als Überschrift "Labor". Er verzog während der Arbeit
keine Mine und als er den Rechner wieder wegsteckte war ein Name weniger auf der Liste. Er ging weiter durch den Gang, als plötzlich seine Armbanduhr klingelte. "Was gibt es?" Die
Verbindung schien gestört "es.... gab ein.... Unfall..... wir ....... toten....." der Professor schien gelangweilt "Beseitigen sie die Aufräumarbeiten bis ich wieder zurück
bin!" er deaktivierte sein Sprechgerät und ging weiter.
Angélique und Kenji wanderten die Gänge entlang. Kenji war verwundert. "Wie kann man so eine Anlange aufbauen ohne aufzufallen?" Angélique schüttelte den Kopf
"Alles wurde mir auch noch nicht erzählt.
Ich kenne auch erst wenige von den Leuten hier." Kenji sieht sie verwundert an "Wie viele Leute sind in dieser Organisation?"
Angélique atmete einmal tief durch "Also nach dem was ich weiß sind es 600000." Kenji schluckte "So viele?" ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Gesicht "Das sind
diejenigen welche aktiv agieren.
Dazu kommen noch einige Tausend, die uns mit Informationen versorgen." Kenjis Augen wurden größer "Das.... wie... aber....." Angélique
Lächeln wurde zu einem Grinsen "Ich weiß auch nicht alles, aber Liberta will mit dir und miss Ayanami persönlich reden, dann kannst du sie persönlich fragen." Kenji
stutze "Liberta?"
"Sie ist die Anführerin." Kenji überlegte, er dachte zurück an seine Studienzeit "Liberta, das bedeutet doch die Freigelassene, oder?" nun war Angélique
überrascht "Das weiß ich nicht.
So hier ist es, aber wundere dich nicht!" Kenji wollte gerade nachhacken als Angélique eine große Stahltür öffnete
schluckte Kenji.
Rei lag an mehrer Apparate angeschlossen auf einem Bett. Ihr Kopf war unter einer Art Metallhelm verborgen., der Raum war gut beleuchtet und überall waren
große Maschinen "Was...." begann Kenji, doch Angélique unterbrach ihn mit trauriger Stimme "Wir haben das nicht getan! Das was du hier jetzt siehst ist ihr wirklicher
Körper, ohne die Verschönerungen die sie ihr gegeben hatten." Kenji blickte sie mit zornigen Augen an "Was soll das heißen?" Angélique wandte ihren Blick ab. "Sie
haben mit ihr experimentiert. Sie haben...."
"Ich verstehe" Unterbrach sie Kenji, der bemerkte, dass ihr scheinbar schlecht wurde als sie daran dachte. Kenji ging allein auf Rei zu. Rei hatte die Augen geöffnet und starrte an
die Zimmerdecke, ihre Auge sahen jedoch sofort zu Kenji als sie dies vermochten. "Rei.... Miss Ayanami wie geht es ihnen?" Rei konnte ihren Kopf nicht bewegen, da er durch den Helm
beschränkt wurde, doch ihre Augen sahen wieder zur Decke.
"Ich fühle nichts." Kenji schaute zu Angélique, doch sie schüttelte nur den Kopf "Warum haben die da
getan?" Kenji sah sie mit traurigen Augen an "Das weiß ich nicht" wieder sah er zu Angélique und wieder schüttelte sie den Kopf. "Ich verstehe es nicht" Reis Stimme war
sehr schwach "Warum solche Tests?" sie hob den rechten Arm und als Kenji ihn sah wurde ihm übel. Der Arm schien tot, die Haut war blas und leblos, eine unbeschreiblich Kälte
ging von ihm aus.
Der Leblose Arm hob sich höher und Kenji spürte nun diese unbeschreibliche Kälte ohne das er ihn berührte. "Ich spüre ihn nicht. Er ist da aber
ich spüre ihn nicht." Langsam senkte sie den Arm. "Aber dieser Arm ist anders." sie verzerrte das Gesicht und hob langsam den anderen Arm. Kenji wollte seinen Augen nicht trauen. Er
konnte den blanken Knochen sehen.
Er wand sich ab und verließ den Raum. Rei senkte nun auch diesen Arm und sah wieder an die Zimmerdecke.
<Warum tut man so etwas?>
Lex stand in einem Raum der wohl die Kommandozentrale darstellt. Außer ihm war noch ein relativ großer Mann mit schwarzen Haar im Raum. "Lex wir haben probleme mit der
Bewaffnung der Arrows." Lex schüttelte den Kopf "Ares! Was soll ich den dazu sagen? Ich bin kein Techniker" Ares seufzte "Ja aber vielleicht hast du eine Idee. Wir haben einfach
Probleme die Ionengeschütze auf diese alten Vögel zu schrauben, sie verbrauchen einfach zu viel Energie und sie sind auch zu schwer." Lex drehte sich zu ihm "Dass gebt ihn doch
leichtere Waffen." Ares verzog das Gesicht "Willst du mich auf den Arm nehmen? Soll ich da Maschinengewehre raufmontieren oder was?" Lex schüttelte den Kopf "Ares was ist nur mit
dir? Wir alle danken dir, dass du zu uns gewechselt hast. Ohne dich hätten wir nicht diese Waffen und...."
"Wir hätten gleich zuschlagen sollen, dann wären die Waffen nicht veraltet!" unterbrach ihn Ares "Das hätte nichts geholfen! Wir mussten warten!" Ares atmete tief durch
"Du hast ja recht, nur ich hasse es zu warten! Sie werden uns doch nun sicher mit allen Mitteln suchen oder?" Lex wandte sich ab und begann an einem Computer zu arbeiten "Ich weiß
das du deinen Bruder verraten hast. Aber du glaubst doch genauso wenig wie ich, das es so sein kann." Ares lächelte sanft "Nein so sollte die Welt nicht aussehen!" Ares setzte sich
nun ebenfalls an einen Rechner. "Nun gut ich versuche die alten Energiesysteme der Arrows so zu verändern, dass wir ihnen ein Positronengeschütz einbauen können." Lex sieht
Stirnrunzelnt zu Ares "Poitronengeschütze? Wo willst du denn 5000 Positronengeschütze hernehmen?" Ares grinste " Wir haben doch nun Krieg! Wir holen sie uns aus der Fabrik." Ein
ehrgeiziges glitzern war in seinen Augen. "Was ist dein Plan?"
Der Senator sitzt auf seinen Arbeitssessel und sieht sich mehrere Berichte durch als der Professor plötzlich unangekündigt eintritt. "Was wollen sie? Wie..."
"Ich habe die Testergebnisse und sie sind schlimmer als wir annahmen."
Unterbrach er den Senator. "Was meinen sie?" der Senator war verängstigt "Der Engel erwacht! Wir hätten
Ihn sofort erledigen sollen!" der Senator ließ den Kopf hängen "Ich verstehe sowieso nicht warum sie das getan haben! Für ihre Beliebtheit wäre eine sofortige
Eliminierung besser gewesen!" der Professor schien besorgt "Gehen sie!" der Senator drehte sich mit seinem Sessel vom Senator weg. "Aber..." sprach der Professor sorgevoll, doch in seinem
Gesicht war Freude zu sehen. "Gehen sie nun! Ich muss nachdenken."
Der Professor verließ den Raum und ein breites Grinsen überzog sein Gesicht.
<Mein Ziel ist nun endlich möglich, schon bald wird es soweit sein.>
Kenji rannte den Gang entlang. Mühsam versuchte er seinen Mageninhalt für sich zu behalten, doch er schaffte es nicht.
"Geht es dir besser?" er hörte Angéliques Stimme kaum, ihm gingen die Bilder nicht aus dem Kopf. "Was....Was....." brachte er mühevoll hervor. "Das wissen wir nicht
genau." antwortete Angélique leise.
"Ich habe denen geglaubt, diesen..... diesen Bestien!" er stand auf und wandte sich zu Angélique "Wir werden sie doch dafür zahlen
lassen, nicht wahr?" Angélique sah ihn besorgt an "Kenji komm erstmal wieder zu dir." Kenji ging entschlossen auf sie zu "Wir werden sie doch nicht ungestraft davon kommen lassen!"
Angélique wich ein paar Schritte zurück "Komm zu dir!
Wir werden tun was wir für richtig halten!" entschlossen ging sie einen Schritt nach vorne und verpasste ihn eine
Ohrfeige "Wir werden nichts überstürzen!" Kenji hielt sich die Wange und sah einige Augenblicke Angélique an
<Was ist nur .... aber wir.... hat sie recht?.... aber..>
er sank auf die Knie und kauerte sich zusammen. Angélique schwieg und sah entsetzt auf ihre Hand mit der sie Kenji geschlagen hatte.
"Miss Sorel, bitte kommen sie mit unserem Gast in den Kontrollraum." Angélique zerrte ohne ein Wort an Kenji und er stand auf. Schweigend machte sie sich auf den Weg zum
Kontrollraum.
"Ares du solltest lieber nicht noch einmal ohne meine Erlaubnis tun!" Lex drehte sich wütend zu Ares um "Ich habe diese Aktion auf direkten Befehl von Liberta ausgeführt!"
selbstsicher sah er Lex in die Augen "Du hast dich direkt an sie gewand?"
Ares lächelte "Ich wusste, das du das als zu riskant abtun würdest!" Lex schüttelte den Kopf "Wa
hast du ihr versprochen? Ich kenne dich!" Ares grinste "Stimmt, aber du weist genau was es ist." Lex verzog das Gesicht "Nun gut geschehen ist geschehen und wir haben nicht die Zeit
für langes reden!" Ares nickte "Bei der Menge die deine Leute entfernen konnten brauchen wir fast 2 Stunden um die alles hier her zu bringen." Ares blickte überrascht auf "Du
willst .... das ist zu gefährlich."
Lex stutzte "Wie bitte? Was hast du gedacht? Die Spezialcontainer der UWA sind extrem schwer zu knacken und nur hier haben wir die Ausrüstung
dafür." Ares wandt sich ab.
"Ares! Du hättest darüber nachdenken sollen! Nun ist es zu spät! Du hast alles in Gefahr gebracht! Wenn wir Pech haben können wir nicht
einmal Rei Ayanami evakuieren, da sie das nicht überleben würde." Ares ging schweigend aus dem Raum.
<Alter Freund...... >
Lex wurde in seinen Gedanken von einen Pfeifton unterbrochen. "Treten sie ein." Lex drehte sich um und sah durch den nun geöffneten Torbogen Angélique und Kenji kommen.
Das klingeln eines Telefon schreckten den Senator auf.
<Was zum...>
"Was ist los?" er drückte auf einen Knopf "Senator Kawamori wir haben gerade Phönix 23 verloren." Der Senator schien den Worten nicht glauben zu wollen und schluckte "Was ist
passiert?"
"So wie es aussieht handelt es sich um eine Fehlfunktion im Generator." der Senator senkte den Kopf. "Wie viele?" fragte er ruhig "Keine Überlebenden..... die Manschaft bestand au
2500 Mann." Der Senator ließ sich in seinen Sessel zurückfallen.
<Verdammt.......>
"Volle Unterstützung für die Angehörigen!"
"Aber Sir.... wir sind nicht ...." der Senator setzte sich wieder auf "Ich weiß.....volle Unterstützung!"
"Ja Sir!" der Senator atmete einmal tief durch "Was ist mit dem Material?"
"Im Radius von 10 Meilen ist alles verschwunden." Der Senator legte seinen Kopf auf den Tisch "Ich verstehe, schicken sie mir dann einen kompletten Bericht." Er drückte nun erneut
auf den Knopf.
<Wie konnte das nur passieren? Ich habe das System doch ..... das Ding war bestens gewartet. Einige unserer größten Experten waren damit
beschäftigt...... wie kann das sein?......Warum muss das mir passieren...... das wollte ich nie..... >
er seufzte
<Niemals wollte ich für das Leben anderer verantwortlich sein und nun ....... das war jetzt der fünfte Unfall...... >
er tippte auf ein paar Tasten auf seinen Schreibtisch "Sorgen sie dafür, dass morgen die Ergebnisse der Untersuchungen bei mir auf den Tisch liegen." er drückte wieder einen
Knopf "Hades! Kommen sie bald möglichst zu mir!"
Lex seufzte "Miss Sorel, leider habe ich schlechte Nachrichten..... sie müssen alles für eine mögliche Evakuierung bereit halten." Angélique stutzte "Warum?" Lex
wand sich von ihr ab "Ares hat einen Fehler gemacht und es ist sehr riskant!
Sie könnten uns dieses mal entdecken." Kenji merkte von der Unterhaltung nicht und stand regungslos im
Raum, während Angélique heftig mit Lex diskutierte, erst als Lex zu brüllen begann merkte er überhaupt wo er war. "NUN IST ES ZU SPÄT!!!!! DIE EINHEITEN SIND
AUF DEM WEG HIERHER UND WENN WIR SIE NUN KONTAKTEN ENTDECKT UNS DAS ORIONNETZ!!!!!!!!!!" Angélique sah wütend zur Seite "Ich habe verstanden...... ich mache den
Transportgleiter bereit und lasse sie dort hinein bringen."
Lex atmete tief ein und aus "Gut,.... es tut mir Leid, aber ich..." Sie sah ihn an "Ich weiß schon was du meinst..... ich
hoffe nur, das es kein Fehler war." sie packte Kenji am Arm und die Beiden verließen den Raum.
Ares ging in einer großen Lagerhalle entlang und betrachtete die Arrows sehr sorgfältig.
<100 von diesen Babys lagern hier und nur 20 von ihnen sind einsatzbereit...... schon dumm...... aber bald haben wir endlich die Waffen und dann werden wir sie
aufrüsten.>
Ein Lächeln bildete sich auf seinen Gesicht und er fühlte mit seiner Hand an eine der Maschinen entlang.
<Das wird sie sicher überraschen, dass wir über so viele Maschinen verfügen..... und ich habe da auch noch meine Excalibur als Trumpf im
Ärmel.>
er seufzte
<aber vielleicht hat er recht..... war ich zu eigensinnig? ....>
er ging weiter und sah den Technikern zu die gerade dabei waren einige der Maschinen startklar zu machen.
<Vielleicht wird es zum Kampf kommen...... aber das war doch unser Ziel.....Wieso stört mich nun dieser Gedanke....... sehr seltsam.... angst ist e
nicht....aber was?...>
Angélique ging langsam den Gang entlang. Kenji sagte weiter nichts, während Angélique sehr wütend war. Sie kamen schon bald wieder zu der Tür wo Rei lag. "Du
wartest hier!" Angélique öffnete die Tür ohne auf eine Reaktion von Kenji zu warten und ging hinein.
Kenji lehnte sich gegen die Wand
<Warum passiert das mir? Was habe ich den bloß getan? Wie gerne würde ich das alles einfach vergessen...... Warum nur....diese.....>
er sank auf die Knie
<Warum haben sie das getan? Warum haben sie das mit ihr gemacht? Selbst wenn sie die Geschichte für wahr halten..... dann hätten .... warum haben sie
Rei nicht sofort vernichtet?...... Warum haben sie ihr das angetan? .....>
Stunden vergingen, Kenji schien vergessen er bemerkte nicht wie Angélique wieder aus dem Raum kam und ohne sich um ihn zu kümmern. Viele Leute eilten über die
Gänge, sie alle waren in heller Aufregung.
Aber Kenji merkte davon nichts, erst als Angélique an seinem Arm zerrte bemerkte er die Welt um sich wieder. Er sah zur ihr auf,
aber sie sah nur in den Gang hinein und zerrte ihn weiter den Gang entlang.